Schloss Nymphenburg, im April 2020

Carneval in Rio München!

Pressemitteilung - MKG Jahresausstellung

Große Jahresausstellung der „Münchener Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868“ 


 

Die Geschichte der  MKG

Am 7. Juni 1868 verlieh König Ludwig II. der prominenten Künstlervereinigung „Münchener Künstlergenossenschaft“ die Rechte einer juristischen Person. Konrad Knoll, Schöpfer des Fischbrunnens vor dem Münchener Rathaus, wird zum 1. Vorstand gewählt.

Bis zum zweiten Weltkrieg spielte die MKG die führende Rolle im Münchner-, sowie im europäischen Kunstleben.
Die berühmtesten Vertreter ihrer Kunstepoche waren Franz von Lenbach, Carl Otto Müller, Otto Pilz, Karl Spitzweg, Wilhelm Busch oder Gabriel von Hackl, um nur einige zu nennen.

Anfang des XX. Jahrhunderts, mit dem Einsetzen der Moderne, spalteten sich die Mitglieder der MKG in verschiedene Gruppen auf.

Die MKG kgl.priv. 1868 blieb ihrer traditionellen Stilrichtung, der realistisch figürlichen  Darstellung treu und war nach wie vor für ihre Mitglieder ein begehrter Platz des gegenseitigen Austauschs.

Einige Fakten aus 152 Jahren:

  • der Mitgliederzahl wuchs stetig:
    1875 – 554 Mitglieder; 1880 - 619 Mitglieder; 1891 - 955 Mitglieder

  • Internationale Beteiligungen der MKG Künstler
    1878 - Weltausstellung in Paris; 1879 – Weltausstellung in Sydney;
    1879 –1931  Internationale Ausstellungen im Münchener Glaspalast, in der Hochburg der europäischen Kunst.

  • 1900 Einweihung des Künstlerhauses am Lenbach Platz.
    Franz Lenbach, der damals aktuelle Präsident der MKG, kämpfte unerbittlich für die Realisierung des Künstlerhauses. Einen großen Teil der Baukosten bezahlten die Mitglieder der MKG aus ihren Verkaufserlösen.

  • 1909 Teilnahme der MKG an der „Exhibition of Contemporary German Art“ im Metropolitan Museum in New York.

Nach den ruhmreichen Jahren lösten die Nationalsozialisten die MKG 1939 auf.

Das Barvermögen der MKG wurde dem heute noch existierenden Künstlerunterstützungs- Verein zugesprochen. Sämtliche Sachwerte und Kunstwerke gingen an die nationalsozialistische „Kameradschaft der Künstler“.

  • 1952 hat Prof. Constantin Gerhardinger eine konstituierende Generalversammlung der MKG1868 zusammengerufen wo er auch als Präsident gewählt wurde.
    Bis 1991 und zwischen 2001 und 2012 fanden die Jahresausstellungen der MKG im Haus der Kunst statt. Da das Haus der Kunst erneut umgebaut wird, fand die MKG seit 2013 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst eine neue Heimat.

  • Die Präsidenten der MKG waren 2003 bis 2014 Joachim Oberländer,
    2014 bis 2016 Nikos W. Dettmer, 2017 bis 2018 Paul Martin Cambeis

  • Die Präsidentschaft wurde 2018 erneut an Nikos W. Dettmer übertragen.


 

Das medaillenempfänger Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V. feiert 2020 sein 45 jähriges Gründungsjubiläum. 

Paul Klinger, der Schauspieler (* 1907 in Essen – † 1971 in München) wurde nach schwierigen Anfängen in der Nachkriegszeit zu einem Publikumsliebling. Er wirkte in knapp 100 Filmen mit und war die Synkronstimme für eine Reihe der damals bekanntesten fremdsprachigen Darsteller.

Neben seiner Filmtätigkeit setzte sich Klinger für die sozialen Belange von Künstlern ein. Sein Engagement wird seit 1974 vom Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V. weitergeführt. Die rund 1200 künstlerisch tätigen Mitglieder erhalten bei sozialen, bürokratischen und verwaltungsrelevanten Themen fachkundige Beratung. 

Der Verein steht aber auch bei existenziellen Sorgen und in Notlagen helfend für seine Mitglieder da.

Die Ausgaben werden ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.


 

Maximilian Dorner, der Laudator (* 1973 in München) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Für seinen Debütroman “Der erste Sommer“ erhielt Dorner 2007 den Bayerischen Kunstförderpreis.

Dorner studierte Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie und arbeitete anschließend als Regisseur, Literaturlektor und Autor. Von 1998 bis 2001 schrieb er Theaterkritiken für die Zeitung Die Welt. 2006 wurde bei Dorner Multiple Sklerose diagnostiziert, seit 2010 ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. 

2008 veröffentlichte er das Buch „Mein Dämon ist ein Stubenhocker“ über das Leben mit seiner Behinderung. Im Sommer 2009 inszenierte Dorner die Oper “Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti in der Pasinger Fabrik in München. 

2019 gründete der Schriftsteller das Aktionsbündnis „Wheelchairs for future“.


 

Was wäre München ohne das Künstlerhaus am Lenbach Platz?

Das Künstlerhaus am Lenbach Platz war und ist das Stammhaus, Vereinsheim, Kulturzentrum und Ausstellungsort für Künstler.

Im Allotria Keller treffen sich verschiedene Künstlervereine zum regelmäßigen Stammtisch.

Im Theatersaal finden Theater-, Musik- und Ballveranstaltungen statt. In den Räumen im Erdgeschoss oder in der obersten Etage finden Ausstellungen von Künstlern aller Zeitepochen statt. Im Hof werden die Besucher von lebensgroßen Marionetten oder Skulpturen aller Art begrüßt.

Man darf daran erinnern, dass dieser Prachtbau nicht zustande gekommen wäre, wenn die Münchener Künstlergenossenschaft und ihr Präsident Franz von Lenbach für den Bau des Künstlerhauses nicht so unermüdlich gekämpft hätten.

Jahrespressekonferenz 2020 Bayerischer Brauerbund

Großer Narrhalla Ball „Soirée Münchner Leben“

Beethoven-Jahr 2020

Verleihung der Kulturellen Förderpreise

Ramona Romanu auf der Art Innsbruck 16. bis 19. Januar 2020

Ramona Romanu auf der Art Innsbruck 16. bis 19. Januar 2020

Vertreten durch das Vienna Art Forum werden bei der diesjährigen Art Innsbruck die Werke von Ramona Romanu in einer Einzelausstellung gezeigt. Im Raum F/04 präsentiert sie uns die neusten, großformatigen aktuellen Kunstwerke in Öl auf Leinwand aus dem Jahr 2019.

Erstmalig werden auch zwei ihrer Skulpturen präsentiert, Büsten aus Ton und Porzellan.

90 Galerien und Kunsthändler aus verschiedensten Nationen zeigen internationale zeitgenössische bildende Kunst, klassische Moderne, Pop Art und weitere Strömungen des 19./20./21. Jahrhunderts – Gemälde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgraphiken, Skulpturen, Objekte/Installationen, Fotografien, Neue Medien.

Die ART INNSBRUCK ist eine hervorragende Gelegenheit sich regional und international mit Kunstschaffenden und Interessierten zu vernetzen und vor allem Sammler und Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten.

Veranstaltungsort:
Innsbrucker Messe, Messehalle A, Haupteingang Ost, Claudiastraße 1, A-6020 Innsbruck, Innsbrucker Messegelände


Öffnungszeiten zur 24. ART INNSBRUCK 2020

15. Jänner 2020: 17.30 Uhr Preview | 19:30 Uhr offizielle Eröffnung – nur geladene Gäste und Presse!

16. Jänner 2020: 11 bis 19 Uhr

17. Jänner 2020: 11 bis 19 Uhr

18. Jänner 2020: 11 bis 21 Uhr – Langer Abend der Kunst!

19. Jänner 2020: 11 bis 19 Uhr

Messe InnsbruckVeranstalter und Messeinfo

Haupthalle A ART Kunstmesse GmbH

Haupteingang Ost / Claudiastr. 1Tel. +43 (0)512 567101

A-6020 InnsbruckE-Mail: office@art-innsbruck.com

Messegelände Innsbruck 

Tickets können im Vorfeld erworben und reserviert werden.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und auf wundervolle Tage auf der Messe.
Der Beitrag kann gerne an Freunde und Kunstinteressierte weitergeleitet werden.

Einen Katalog zur Art Innsbruck können Sie vor Ort oder online erwerben.

Ramona Romanu, das Vienna Art Forum und Art Innsbruck heissen Sie herzlich willkommen.

Narrhalla wünscht,guten Rutsch ins Jahr 2020