Joe Biden gewinnt die Präsidentenwahl in Amerika. Nachdem der Vorsprung für den Demokraten in Pennsylvania größer wird, legen sich mehrere amerikanische Medien auf den Sieger fest. Biden ruft zur Versöhnung auf, Donald Trump will seine Niederlage nicht anerkennen.

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Hat das Rennen um die Präsidentschaft nach Ansicht amerikanischer Nachrichtensender gewonnen: Joe Biden

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat nach Erhebungen und Prognosen von amerikanischen Medien die Wahl in den Vereinigten Staaten gewonnen. Die Nachrichtenagentur AP und mehrere amerikanische Sender sahen am Samstag Biden nach dem Sieg im Schlüsselstaat Pennsylvania bei über 270 Wahlleuten und damit uneinholbar vor Amtsinhaber Donald Trump.

Biden rief die Amerikaner zur Einheit auf. Es sei Zeit, das Land zusammenzuführen und zu heilen, sagte Biden in einer Erklärung am Samstag. „Nun da der Wahlkampf vorbei ist, ist es Zeit, die Wut und die harsche Rhetorik hinter uns zu lassen, und als Nation zusammenzukommen.“ Und weiter: „Wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika“, schrieb Biden weiter. „Und es gibt nichts, das wir nicht tun können, wenn wir es zusammen tun.“

Senatorin Kamala Harris, die als erste Frau und schwarze Amerikanerin Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten würde, schrieb auf Twitter: „We did it, Joe“. In dem Beitrag ist zudem ein Video von Harris zu sehen, wie sie Biden telefoniert und lachend sagt: „Du wirst der nächste Präsident der Vereinigten Staaten“.

Donald Trump will seine Niederlage nicht eingestehen. Kurz nach Bekanntgabe des Wahlsiegs von Biden kündigte Trump an, rechtlich dagegen vorzugehen. Sein Wahlkampfteam wolle sicherstellen, dass die Wahlgesetze eingehalten wurden und der rechtmäßige Sieger ins Weiße Haus einzieht, hieß es in einer Mitteilung Trumps. Trump hatte mehrfach gesagt, dass es bei der Wahl und der Auszählung zu Betrug gekommen sei. Beweise dafür blieb er schuldig.

Trump stellt sich als Opfer systematischen Wahlbetrugs dar, ohne stichhaltige Beweise für seine Behauptungen vorzulegen. Wegen der Corona-Pandemie hatten Millionen Amerikaner per Brief abgestimmt, weshalb sich die Auszählung der Stimmen hingezogen hatte.

In der Wahlnacht hatte Trump sich im Weißen Haus während der laufenden Auszählung zum Sieger erklärt und angekündigt, seinen Anspruch vor das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten zu bringen. In den vergangenen Tagen machte er wiederholt deutlich, dass er sich weiter als legitimer Sieger der Wahl sieht. Schon zuvor hatte der 74-Jährige offen gelassen, ob er das Wahlergebnis akzeptieren würde, und hatte eine friedliche Machtübergabe nicht garantieren wollen.

Unterdessen gratulierten mehrere Staats- und Regierungschefs Biden zum Wahlsieg. „Ich wünsche ihm von Herzen Glück und Erfolg und gratuliere ebenso Kamala Harris, der gewählten ersten Vizepräsidentin ihres Landes“, hieß es etwa von Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer über Twitter verbreiteten Stellungnahme. Auch der französische Staatschef Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson übermittelten Biden ihre Glückwünsche.

Mit dem 77 Jahre alten Biden geht nun wieder ein Berufspolitiker als Sieger der Wahl hervor, nachdem der Unternehmer Trump vor vier Jahren einen Überraschungssieg eingefahren hatte. Biden hatte die Wahl seit Bekanntgabe seiner Kandidatur gegen Trump zum „Kampf um die Seele dieser Nation“ erklärt.

Bei der Abstimmung am Dienstag standen auch die 435 Sitze des Repräsentantenhauses und rund ein Drittel der Sitze im Senat zur Wahl. Beim Regieren könnte Biden auf die Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus setzen. Seine Partei konnte sich zunächst nicht die Kontrolle in der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, sichern. Über die Mehrheit im Senat für die kommenden zwei Jahre entscheiden voraussichtlich erst zwei Stichwahlen im Bundesstaat Georgia Anfang Januar.

Das Rennen um das Weiße Haus war nach der Wahl am Dienstag eine Zitterpartie. Trump konnte sich früh den Schlüsselstaat Florida sichern, den Biden für einen schnellen Sieg gebraucht hätte. Das Duell lief danach immer weiter auf eine knappe Entscheidung in besonders umkämpften Staaten hinaus. Seit Mittwoch verstärkten sich die positiven Anzeichen für Biden, der sich siegessicher gab.

In landesweiten Umfragen hatte Biden in den vergangenen Monate vor Trump gelegen, was bei den Demokraten für vorsichtigen Optimismus sorgte. Nach dem überraschenden Trump-Sieg 2016 über Hillary Clinton behandelten viele Umfragen aber mit Vorsicht. Wegen des komplizierten Wahlsystems gelten sie ohnehin nur als begrenzt aussagekräftig.

Biden war unter Trump-Vorgänger Barack Obama Vizepräsident. Er verspricht, das tief gespaltene Land als Präsident aller Amerikaner zu einen und aus der „Zeit der Dunkelheit“ zu führen. Er will die Corona-Pandemie mit einer nationalen Strategie eindämmen, die Beziehungen zu Verbündeten in aller Welt kitten und Amerika in internationale Abkommen zurückführen. Zum Beispiel hat er eine Rückkehr der Vereinigten Staaten ins Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt. Die Mitgliedschaft Washingtons dort endete am Mittwoch, nachdem Trump sie aufgekündigt hatte.

Das gelte in Ostdeutschland ebenso wie in der alten Bundesrepublik, sagte Angela Merkel in Potsdam beim Festakt zum Einheitsjubiläum. Große Erfolge seien aber erzielt worden. Heute könnten sich alle freuen, 30 Jahre Einheit in Frieden und Freiheit begehen zu können, so die Kanzlerin. Mut sei dennoch weiter notwendig, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehöre die Coronavirus-Pandemie ebenso wie die Überwindung der immer noch vorhandenen Unterschiede  von Ost und West und die Förderung des Zusammenhalts in der Gesellschaft.

Die Einheitsfeierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung werden in Potsdam ausgerichtet, weil Brandenburg derzeit den Vorsitz im Bundesrat innehat. An dem Festakt mit 230 geladenen Gästen nehmen Bürgerdelegationen aus den 16 Bundesländern teil. Vertreten sind auch die Altbundespräsidenten Horst Köhler, Joachim Gauck und Christian Wulff sowie Altkanzler Gerhard Schröder.

Die Festrede hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er regte die Einrichtung einer Gedenkstätte für die friedliche Revolution in der DDR an. Bei der zentralen Einheitsfeier nannte Steinmeier diese Revolution eine "Sternstunde, die auf ewig Platz in unserer deutschen Demokratiegeschichte hat." 

Singen nicht gestattet

Die Nationalhymne durfte bei dem Festakt wegen der aktuellen Hygieneregeln nicht von den Gästen mitgesungen werden. Der Charakter der Einheitsfeiern musste wegen der Corona-Pandemie stark verändert werden, viele geplante Veranstaltungen wurden abgesagt oder umgeplant. Statt großer Massen-Events gab es über vier Wochen hinweg in der Potsdamer Innenstadt eine Einheits-Expo, deren Finale an diesem Wochenende erfolgt.

Begonnen hatte der zentrale Festakt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Propsteikirche St. Peter und Paul der brandenburgischen Landeshauptstadt. Dort warnte Berlins Erzbischof Heiner Koch vor einer weiteren gesellschaftlichen Polarisierung in Deutschland: "Schnell können die Menschen ihre Demokratie verkommen lassen und die Lebensformen der Demokratie verschleudern" mahnte der Bischof in seiner Rede zum Einheitsjubiläum.

Faszinierend schön

Der evangelische Landesbischof Christian Stäblein nannte die Wiedervereinigung eine "faszinierend schöne Geschichte". Er dankte "all den vielen auf dem Weg der Einheit". Zugleich räumte Stäblein ein, das Zusammenkommen von Menschen sei "ein langer Prozess.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Rede zu 30 Jahre Deutsche EinheitSteinmeier regt Gedenkort an​​

Rede zu 30 Jahre Deutsche EinheitSteinmeier regt Gedenkort an

Stand: 03.10.2020 12:51 Uhr

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Bundespräsident Steinmeier hat beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit eine Gedenkstätte für die Friedliche Revolution angeregt. Deutschland sei nicht so weit, wie es sein sollte, aber "viel weiter, als wir denken".

In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich für eine Gedenkstätte für die Friedliche Revolution in der DDR ausgesprochen. Wenn die Friedliche Revolution auch heute Ermutigung sein könne, "dann schaffen wir doch auch eine Stätte, die an diesen Mut erinnert", sagte Steinmeier bei den zentralen Einheitsfeierlichkeiten in der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam.

Zwar gebe es schon etliche Orte des Gedenkens, aber brauche Deutschland nicht auch einen "herausgehobenen Ort", der mehr als ein Denkmal sei, der an die Freiheits- und Demokratieimpulse der Friedlichen Revolutionäre erinnere, fragte der Bundespräsident. Einen Ort, der daran erinnere, "dass die Ostdeutschen ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und sich selbst befreit haben". Die Revolutionäre hätten eine Diktatur zu Fall gebracht. "Das ist eine Sternstunde, die auf ewig Platz in unserer deutschen Demokratiegeschichte hat."

 

 

"Traumatische Folgen"

Steinmeier erinnerte in seiner Rede auch daran, dass der Umbruch die Menschen im Osten des Landes ungleich härter als im Westen getroffen habe. Es gebe noch immer zu viele Geschichten von zerstörten Biografien, von entwerteten Qualifikationen, von Orten, in denen eine ganze Generation fehle, weil die Jungen dort keine Zukunft gesehen hätten und wegegangen seien.

Wie langlebig Benachteiligungen sein können, sei unterschätzt worden. Darüber müsse offen gesprochen werden. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sei man "noch längst nicht so weit, wie wir sein sollten. Aber zugleich sind wir viel weiter, als wir denken."

 

"Es ist wichtig, dass die Akten der Treuhand endlich offen sind", sagte Steinmeier. Über damalige Entscheidungen werde mit 30 Jahren Abstand neu geurteilt und gestritten werden. "Nicht streiten müssen wir über die Frage, welche traumatischen Folgen die Abwicklung ganzer Betriebe hatte."

Bei der Aufarbeitung von Fehlentwicklungen gehe es "nicht um Höflichkeit und Abstand, es geht um unsere Demokratie", sagte er. Denn wenn Menschen sich "dauerhaft zurückgesetzt" fühlen, "dann bröckelt der Zusammenhalt, dann steigt das Misstrauen in die Politik, dann wächst der Nährboden für Populismus und extremistische Parteien", warnte Steinmeier.

"Wir sind alle das Volk"

"Wir sind das Volk" bedeute heute "Wir alle sind das Volk": "Bayern, Küstenbewohner, Ostdeutsche haben ihr eigenes Selbstbewusstsein. Landbewohner ticken anders als Städter. Christen, Muslime, Juden und Atheisten sind Teil unseres Landes." Ossis und Wessis gebe es weiterhin, aber diese Unterscheidung sei längst nicht mehr entscheidend. Durch das Zusammenwachsen von Ost und West, durch Zuwanderung und Integration sei Deutschland in den vergangenen 30 Jahren vielfältiger und unterschiedlicher geworden.

Die Farben der demokratischen Geschichte Deutschlands seien die Farben Schwarz-Rot-Gold, "die Farben von Einigkeit und Recht und Freiheit. (...) Wir werden nicht zulassen, dass sie verdrängt, missbraucht oder vereinnahmt werden", sagte das Staatsoberhaupt mit Blick auf Demonstranten, die vor dem Bundestag die schwarz-weiß-rote Flagge des Deutschen Reiches von 1871 oder die Reichskriegsflagge geschwenkt hatten.

 

Positive Bilanz

Insgesamt zog Steinmeier eine positive Bilanz der Deutschen Einheit. "Wir leben heute in dem besten Deutschland, das es jemals gegeben hat", sagte er. Die Deutschen seien "Glückskinder in der Mitte Europas", die keinen Grund zur Mutlosigkeit hätten. Deutschland habe sich "zu einem wiedervereinten, freiheitlichen und demokratischen Land in der Mitte Europas" entwickelt, sagte der Präsident. "Was für ein Glück! Was für eine Leistung! Darauf sind wir an diesem Tag zu Recht stolz."

Deutschland feiert den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit unter Corona-Bedingungen. Zum Auftakt der zentralen Feierlichkeiten in Potsdam nahmen neben Steinmeier auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble an einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul teil. Wegen der Pandemie durften nur 130 Gäste dabei sein, darunter Bürgerdelegationen der Länder.

Der Festakt fand in der Metropolishalle in Babelsberg statt. Gastgeber der Feiern unter dem Motto "Wir miteinander" ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke als amtierender Präsident des Bundesrats.

 The lecture of Dr. DRÁBIK János given in Amsterdam on 09.11. at the MEED (Medical and Ethical Emergency Deliberation): The supranational power's plan for the militarized control of the population​​

I would like to give to this conference the personal greetings of Mr. Miklós Patrubány, President of the World Federation of Hungarians.

 

I appear in this conference on behalf of the World Federation of Hungarians, the biggest Hungarian civil organization, counting members in more than 50 countries. I am at present the President of the Strategic Committee of the World Federation of Hungarians.

 

The supranational power’s plan for the militarized control of the population

 

On 15 June 2020 The Rockefeller Foundation published its programme called the National Covid-19 Testing Action Plan. In this document the Foundation defines the strategy for the steps that need to be taken to open workplaces and restart community life. However, contrary to what the plan’s name suggests, these steps do not simply involve healthcare measures. Several prestigious universities, such as Harvard, Yale, John Hopkins and others took part in its creation. The authors outlined a hierarchical, highly militarized social model.

 

At the top of the hierarchy is the Pandemic Testing Board, PTB, which would be similar to the War Production Board created during World War II. PTB would be made up of the responsible actors of the business world, the government and the scientific community. If one reads the plan, it becomes clear that the leading role would not be assigned to the constitutionally accountable representatives of the government but to the confidants of the financial and economic sector. The plan’s federal board would be the front organization of the organized private power.

 

This high-level board would have authority over making decisions concerning the production and service sectors, similarly to how the Defense Production Act authorizes the president of the United States during war time. According to the plan published by The Rockefeller Foundation, initially 3 million Americans would be tested a week. This number would then increase to 30 million a week. The goal is to make it possible to do 30 million COVID-19 tests a day. The state would pay around 100 dollars at the market price for each test.

The Rockefeller Foundation and its financial partner organizations help to create a network that would guarantee the credit conditions and would sign the agreements with the suppliers. These are the corporations that produce the medications and sanitary equipment. The Action Plan finds it important to establish an organization called the Pandemic Control Council, which would be entitled to create a Pandemic Response Corps, a special power-enforcement entity with the number of its members ranging from a hundred thousand to three hundred thousand. The members of this enforcement power would be recruited from the volunteers of the Peace Corps and the Americorps. This would be supplemented by members recruited from the National Guard. The members of the Pandemic Response Corps would receive a salary of 40.000 dollars a year, which would be an expenditure of 4-12 billion dollars in the state budget. The main task of the Pandemic Response Corps is the surveillance of the population with military techniques, digital tracking and identification systems at the workplaces, in the school system as well as in residential areas, communal places and the transport system. The strategic plan of The Rockefeller Foundation names Apple, Google and Facebook as its main partners.

 

The Action Plan explains what type of information would be collected about each person. Data would be collected about their state of health and activities, but these would be handled confidentially “when it is possible”. These centrally gathered data would then be handled on a digital platform and jointly controlled by the federal state and private companies. From time to time the Pandemic Control Council would decide where to impose curfews in the USA and how long these curfews should last.

 

The Action Plan of The Rockefeller Foundation was primarily made for the United States, but evidently it would be applied to other countries too. Whatever the fate of this action plan will be, even if it is only partially put into force, it would further centralize the financial, economic and political power to a rather small power circle. It is also evident that the public authority serving the public interest and public good would only have a subordinate role compared to the organized private power, which cannot be hold accountable.

 

COVID-19 is an attempt of the supranational power to introduce global governance. The first phase of the pandemic was a trade war against China. In the second phase the danger of an economic collapse was exceeded by fear and the manipulations of the financial market. The third phase saw the introduction of restrictions, the imposition of curfews and the paralysis of the global economy.

 

The first phase did not only result in loosing the commercial ties with China but to a certain extent it also halted the export-oriented industry sector. It was accompanied by racial campaigns against China, too. In the second phase of the pandemic a global financial crisis evolved reaching its peak in February 2020, which lead to the partial collapse of the financial and stock markets. The global price of crude oil plummeted to a record low. However, this did not happen spontaneously. It could be seen by professionals that insider traders had been previously informed. The fear-generating media had a huge role in the collapse of the stock and financial markets. In February 2020 the shares and stocks that fell in prices were worth of almost 6000 billion dollars. The savings of many low-income Americans disappeared and many companies went bankrupt, too. This, however, served as an opportunity for big institutional investors to use their funds to buy up the insolvent companies well below their price. The third phase started in March 2020. The objective of this phase was to halt the world economy and transform it in a predetermined way through mass restrictions. The restrictions introduced in each state did not only paralyze the economy of that country, but also destabilized world trade, international transportation and global investment activity. A world-scale strategy against mankind has been put into effect, potentially leading to extensive global unemployment and impoverishment. To make this strategy successful, those in control had to make the people believe that these restrictions were needed in order to tackle the health crisis.

 

It is the task of the politicians and the financial oligarchy, including the “superrich philanthropists”, to carry out the global restructuring of the world economy, which entails the world-scale hibernation of the economic activity, too. The Democrats are hindering the restart of economic life, because it does not serve their interests in the presidential campaign. Therefore, the supranational power called Big Money or Deep State has an ambivalent approach to restarting the economy. The Big Money wanted politicians to keep the people in quarantine, restrict their movement and postpone the restart of the national economies for as long as possible. They were also expected to secure the support of the people by an exaggerated campaign of fear.

 

Politicians serving the supranational power are also led by herd instinct. What is even worse is that some of them actually do believe the lies that the supranational power and its media spread in order to convince the public opinion, the “herd”.  It is sad but true that lies in massive numbers will count as truth and when politicians carry out the orders of the supranational power obediently, they start to believe their own lies, too.

 

In fact, COVID-19 is not a pandemic but a planned world-scale operation. Mike Pompeo, secretary of state of the United States made a very telling remark when he said that COVID-19 is actually an operation carried out live. It is the real-time testing of a carefully prepared strategy. Almost none of its parts are spontaneous or accidental. The economic recess had also been planned. The leaders of the Pentagon and the NATO took part in the preparation of the crisis together with the intelligence community. It is not only about weakening China, Russia and Iran, but also about destabilizing the economic situation of the vassal European Union. A new phase of global capitalism is in the making. The supranational power is switching to a system of global governance where decision-making is controlled by financial interest circles, including corporation-like grand foundations and Washington-based think tanks, both on a national and global level. They want to subordinate all nation states to the informal global government controlling the world.

 

The coronavirus pandemic is transforming the structure of the world economy. It weakens small and medium-sized businesses on a global level and restricts whole sectors in the global economy including aviation, tourism, retail and the production of consumption goods until they go bankrupt.

 

It has geopolitical goals too. The coronavirus pandemic affects the Middle East wars conducted by the United States and the NATO in Syria, Iraq, Afghanistan and Yemen. Iran and Venezuela are also targeted.

 

Due to the prolonged restrictions and quarantines people’s fundamental resources have been disconnected from the production processes. The value-generating real economy has been halted for a longer period. This has of course paralyzed the normal reproduction of the economic life and other life functions. This not only concerns the production of essential goods such as food, health services, education, or housing, but it also entails the reproduction of social relations, political institutions, cultural life and national identity. At the peak of the pandemic the nations of the world saw that it was not only the economic life that got paralysed but the whole structure of social life, including state institutions, too. It has turned out that the supranational power, which is an organized private power, wants to privatize state activity too.

 

The key organizations of the mainstream media, which are in private ownership, do not report about the fact that the superrich financial oligarchs and the institutions of the financial system owned by them are waging an ever more apparent war against the value-generating real economy. It is a huge advantage for them in this financial-economic war that their privately controlled financial system credits both the states and the companies operating in the real economy. As a consequence, the oligarchs of the Big Money, who are of course owners of the bank system too, are the creditors and the actors of the value-generating real economy are the debtors. This makes it possible for the superrich financial oligarch to get rid of the small and medium-sized companies. With the help of the planned pandemic the supranational financial power could paralyse global companies that included the biggest aviation companies, hotel chains, high tech labs, global trade networks and import-export companies. These are now all on the verge of bankruptcy.

 

The elite exercising the supranational power would like to get rid of the nation states and its democratically controlled institutions. It would like to transform the national economies into an open economic area which is governed by the interests of the global ruling elite. The local wars all used to serve this strategic goal. This situation has changed insofar as in 2020 it is not necessary to send troops to the countries. It is enough if the servile local governments halt the economic life under the pretence of health and humanitarian reasons. This goal was served previously by the Responsibility to Protect programme, when the self-determination left for the nation states was eliminated without military intervention.  

 

By June 2020 it has become reality that more than half of the world economy has been paralyzed. This also shows that this is an imperial strategy being carried out on a global scale. The global elite wants to be the owner of the world economy through the privatisation of the nation states. This was prepared by the consciously planned and executed indebtment of the nation states. The main representatives of the privately owned financial system are the Wall Street, the City of London, the military-industrial complex, the Big Pharma and the Big Oil. This is supplemented by the privately owned mass media and digital communication.

 

It seems that in September 2020 the second wave of the pandemic has arrived. Now it can be seen that the global pandemic caused by the new coronavirus is an imperial strategy to create control over the entire population. This strategy is controlled by the network of a superrich financial oligarchic group. Global capitalism is defeating national capitalism. The Talmudist system based on limitless selfishness has managed to create the most extreme financial and income relations in world history. The global ruling elite wants to consolidate this situation.

There is a centrally-controlled global order in the making that wants to rule the economies of all nation states and all the companies operating in the world. If we want to stop this process, we have to learn about the leaders of the supranational power as this is the only way we can resist them. There is no need to name the superrich oligarchs to be able to identify them. They are controlling the structures and networks of the organized private power, violating the established norms of international law. Within this supranational power there is an ongoing fight for bigger influence. However, the main actors are similar in that they all want a unipolar global order where self-interest can prevail unrestrictedly.

 

Sustainable Development is impossible. We would only like to mention here that a financial system based on interest is set to a forced growth. Our Earth, however, is a finite system where no subsystem can work infinitely. The most important cause of environmental pollution is the military industry and the use of its products, the “nice little wars”. The fight against environmental pollution should start with restricting and stopping the military industry complex in the first place, because the existence of the military industry is the biggest source of environmental pollution.

 

Agenda 2021, which is a supplementary to Agenda 2030, will officially be declared in Davos in January 2021. This is the time when the World Economic Forum will publish its manifesto, The Great Reset. The global strategy announced here actually started in January 2020 with the launch of the global pandemic caused by the new coronavirus. This strategy had been developed for decades. The Rockefeller Report published in 2010 and the related meeting on 18 October 2019 called Event 201 was one apparent element of this preparatory work.

In our century criminal liberalism has gained world power. This liberalism does not secure freedom for all but limitless freedom for the privileged to misuse freedom. Through the help of degenerated liberalism, the Global Ruling Elite wants to consolidate the unipolar world created by them. This entails eliminating the middle class and the European nation states as well as the artificial creation of a mixed-race European population. The strategy of the global empire over Talmudist states entails the planned migrant invasion, the climate hysterics, the coronavirus pandemic, the Black Lives Matter anarchy and the Antifa terrorism. The goal is to create a worldwide chaos so that after the global clean-up the global elite can consolidate its rule over the threatened people. The supranational power wants to stabilize a unipolar global order through a universal force-culture where the strong can do anything against the weak with impunity. Therefore, nations holding on to their national culture and identity have to stand up and refuse to put on this universal intellectual straitjacket.

 

Conclusion:

 

This pandemic is a symptom of a culture war, as well.  I am not talking about the clash of civilization and the remaking of the world order as understood by Samuel Huntington. There is another type of war, an everlasting ethical war. The realistic mindset dismisses the moral and legal criteria of policy as irrevelant. But there is an other mindset, which takes account of passion, irrationality, and altruistic motivations of social forces and of the impacts of non-state actors.

 

The humankind has to choose between two opposite ethical orders. The first One is: The Scythian-Greek-Roman moral-order that is based on love and the True Universal Loving God of every kind of human beings.

 

The Second One is the Semitic moral-order based on Talmud and its tribal God of his chosen people. The essence of this ethic is the absolute primacy of force. Might makes right. The victorious have the power to do anything with the defeated. No moral restrictions. Voe to the vanquished.      

 

The Scythian - Christian moral-order based on the best qualities of a person, love, unselfishness, altruism, generosity. It helps to make stronger his soul and spirit, his superego, his individual and national identity.  The unconditional Love is the highest form of Being.

 

The Semitic moral-order gives priority of a special choosen peole with unlimited privileges. Everybody is equal, but there are always more equals, as well. This moral-order leans on the inferior side of our spiritual quality. It is very advantageous for its inferior aims. All of us have inclination for selfishness, egoism, laziness. But with indoctrination the human being can be trained to be cruel, evil, nefarios, even avenging.

Drábik János előadása az amszterdami COVID-19 tanácskozáson: Az államok feletti hatalom terve a lakosság militarizált ellenőrzésére

A Magyarok Világszövetsége (MVSZ) meghívást kapott Amszterdamba, az új koronavírus okozta orvosi és erkölcsi vészhelyzetről szóló nemzetközi tanácskozásra (MEED - Medical and Ethical Emergency Deliberation).

 

Patrubány Miklós elnök Dr. Drábik Jánost, az MVSZ Stratégiai Bizottságának augusztusban újraválasztott elnökét kérte fel a 2020. szeptember 11-én, Amszterdam közelében megtartott tanácskozáson való részvételre, és egy rövid előadás megtartására.

 

Dr. Drábik János angol nyelven megtartott előadását hosszan tartó vastapssal fogadták, majd ezt követően órákon keresztül válaszolt a kérdésekre.

 

Alább közzétesszük előadásának teljes magyar szövegét. A képeket az MVSZ németországi megbízottja, Ficsor László készítette.

Dr. Drábik János

 

Az államok feletti hatalom terve a lakosság militarizált ellenőrzésére

 

2020. június 15-én már közreadta a Rockefeller Alapítvány a „National Covid-19 Testing Action Plan” nevű programját. Ebben megfogalmazza azt a stratégiát, hogy milyen lépéseket kell tenni a munkahelyek megnyitása és a közösségi élet újraindítása érdekében. Itt azonban nem egyszerűen egészségügyi intézkedésekről van szó, amit a terv elnevezése sugalmaz. Elkészítésében számos tekintélyes egyetem is részt vett, köztük a Harvard, a Yale, a John Hopkins és más neves intézmények. A szerzők egy hierarchikusan felépülő, erősen militarizált társadalmi modellt vázoltak fel.

 

A hierarchia csúcsán található a Pandemic Testing Board, PTB (Világjárvány Tesztelési Bizottság), amely ahhoz hasonló lenne, mint a második világháború alatt létrehozott War Production Board, azaz a Haditermelési Bizottság. A PTB-ben részt vennének az üzleti világ, a kormányzat és a tudományos élet felelős vezetői. A terv elolvasásából az is kiderül, hogy nem a közérdeket képviselő és alkotmányosan is felelősségre vonható kormányzat képviselői játszanák a vezető szerepet, hanem elsősorban a pénzügyi és a gazdasági szektor bizalmi emberei. A szervezett magánhatalom front-szervezete lenne a tervbe vett federális bizottság.

 

Ennek a felsőszintű tanácskozó testületnek a hatáskörébe tartozna a termelési és a szolgáltatási szektorra vonatkozó döntések meghozatala ahhoz hasonlóan, ahogyan az Egyesült Államok elnökét felhatalmazza a „Defense Production Act” (Védelmi Termelési Törvény) háború esetén. A Rockefeller Alapítvány által közreadott terv értelmében, kezdetben három millió amerikait tesztelnének COVID-19 diagnosztizálására hetente. Ez a szám hat hónapon belül heti harminc millióra növekedne. A cél, lehetővé tenni, hogy egy éven belül naponta lehessen harminc millió COVID-19 tesztet elvégezni. Valamennyi teszt elvégzéséért az állam piaci áron számítva, mintegy száz dollárt fizetne. Ehhez természetesen havonta több milliárd dollár közpénzre van szükség.

 

A Rockefeller Alapítvány és a vele együttműködő pénzügyi partner-szervezetek, segítenek létrehozni egy olyan hálózatot, amelyek garantálnák a hitel feltételeket és aláírnák a szállítókkal kötött szerződéseket. Ezek azok a nagyvállalatok, amelyek előállítják a gyógyszereket és az egészségügyi felszereléseket. Az Akcióterv szükségesnek tart felállítani egy „Pandemic Control Council” elnevezésű szervezetet, amely fel lenne jogosítva arra, hogy létrehozzon egy „Pandemic Response Corps” testületet, amely egy különleges erőszakszervezet lenne százezertől háromszáz ezerig terjedő résztvevővel. Ennek a kényszerítő erőnek a tagjait a Peace Corps és az Americorps önkénteseiből toboroznák. Ezt kiegészítenék a Nemzeti Gárda tagjaiból toborzott személyekkel is. A Pandemic Response Corps tagjai átlagosan évi negyvenezer dollár fizetést kapnának, ami 4-12 milliárd dollárral terhelné meg az állami költségvetést. A Járványra Válaszoló Testület fő feladata a lakosság feletti ellenőrzés katonai jellegű technikákkal, digitális nyomkövetéssel és azonosítási rendszerekkel, mind a munkahelyeken, mind az iskolarendszerben, valamint a lakókörzetekben, a közösségi helyeken és a közlekedési rendszer egészében. A Rockefeller Alapítvány stratégiai terve meg is jelöli, hogy elsősorban az Apple-el, a Google-al és a Facebook-al működnének együtt.

 

Kitér az Akcióterv arra, hogy milyen információkat gyűjtenének az egyes személyekről. Természetesen az egészségügyi állapotukra és a tevékenységi körükre vonatkozó adatokat gyűjtenék össze, de ezeket bizalmasan kezelnék, „amikor az lehetséges”. Ezeket az adatokat központilag összegyűjtve egy digitális platformon kezelnék és felügyeletüket a szövetségi állam és a privát vállalatok közösen végeznék. A Pandemic Control Council döntené el időről időre, hogy az Egyesült Államok mely régiójában kell elrendelni kijárási korlátozásokat és ezeknek a korlátozásoknak milyen hosszú ideig kell tartaniuk.

 

A Rockefeller Alapítvány Akcióterve elsősorban az Egyesült Államok számára készült, de nyilvánvalóan a világ más államaira is alkalmaznák. Bármi is legyen a sorsa ennek az Akciótervnek, ha végrehajtanák, akár csak részlegesen is, az tovább központosítaná egy igen szűk hatalmi csoport számára a pénzügyi, gazdasági és politikai hatalmat. Egyértelműen az is kiderül, hogy a közérdeket és a közjót szolgáló közhatalom csak alárendelt szerepet játszana a felelősségre nem vonható szervezett-magánhatalom képviselőivel szemben.

 

A COVID-19 az államok feletti hatalom kísérlete a világkormányzás bevezetésére. A járvány az első szakaszában Kína elleni kereskedelmi háború volt. A Második szakaszában a pénzügyi összeomlás veszélyét túlszárnyalta a félelem és a pénzpiac manipulációja. A harmadik periódusban kerültek előtérbe a korlátozások, a házi fogságban tartás és a világgazdaság megbénítása.

Az első fázis nemcsak a kereskedelmi kapcsolatok felbomlasztását eredményezte Kínával, de részben az exportra termelő ipari szektort is leállította. Mindehhez Kína ellenes faji jellegű kampányok is kapcsolódtak. A járvány második szakaszában kibontakozott egy globális pénzügyi válság, amely 2020 februárjában érte el csúcspontját, és a pénzpiacok és a tőzsdék részbeni összeomlását eredményezte. A kőolaj világpiaci árának a drasztikus csökkenése rekord méretű volt. Mindez azonban nem spontán történt. A bennfentes kereskedelem és a beavatottak előzetes tájékoztatása a szakemberek számára tetten érhető volt. A tőzsdék és a pénzpiacok összeomlásában kulcsszerepet játszottak a félelemkeltést végző médiumok. 2020 februárjában mintegy hatezer milliárd dollár értékű részvény és értékpapír árzuhanása következett be. Igen sok kisjövedelmű amerikai megtakarítása ment veszendőbe, de tömegesen került sor vállalati csődökre is. A nagy intézményi befektetők számára ez viszont lehetőséget biztosított, hogy fedezeti alapjaik segítségével mélyen az értékük alatt vásárolhassák fel a fizetésképtelenné vált vállalatokat.

A harmadik szakasz 2020 márciusában kezdődött. Ennek a célja, hogy a tömeges korlátozások bevezetésével leállítsák a világgazdaságot és azt az előre megtervezett irányban alakítsák át. Az egyes államokban bevezetett korlátozások nem csak az adott ország gazdaságát bénították meg, de destabilizálták a világkereskedelmet, a nemzetközi közlekedést és a globális beruházási tevékenységet is. Világméretű stratégia indult be az egész emberiség ellen, amely elvezethet nagymértékű globális munkanélküliséghez és elszegényedéshez. Ahhoz, hogy ez a stratégia sikeres legyen, az irányítóknak el kellett érniük, hogy az emberek elhiggyék, minderre a korlátozásra szükség van az egészségügyi válság leküzdéséhez.

 

A politikusok és a pénzügyi oligarchia, köztük a „szupergazdag filantrópok” feladata, hogy végrehajtsák a világgazdaság globális újra strukturálását, amelyhez hozzá tartozik a gazdasági tevékenység világszintű befagyasztása. A demokrata pártiak Amerikában akadályozzák a gazdasági élet újraindítását, mert az nem szolgálja az elnökválasztási kampányban az ő érdekeiket. A „Big Money”-nak, Deep State-nek nevezett államok feletti hatalom ezért ambivalensen viszonyul a gazdasági élet újraindításához. A „Big Money” azt kívánta a politikusoktól, hogy ameddig lehet, tartsák az embereket karanténban, akadályozzák a mozgásukat és halasszák el a nemzetgazdaságok beindítását. Az emberek támogatását pedig a túldimenzionált félelemkampánnyal biztosítsák a maguk számára.

 

Az államok feletti hatalmat kiszolgáló politikusokat a nyáj ösztön is vezérli. Talán még ennél is rosszabb, hogy egyesek maguk is elhiszik azokat a hazugságokat, amelyeket az államok feletti hatalom és a tulajdonában álló tájékoztatás azért terjeszt, hogy a közvéleményt, a „nyájat”, meggyőzzék. Szomorú tény, hogy a hazugság tömeges méretekben már igazságnak számít, és amikor politikusok engedelmesen végrehajtják az államok feletti hatalom utasításait, már maguk is elhiszik a saját hazugságaikat.

 

Valójában nem járványról van szó, hanem egy megtervezett világméretű akcióról. Mike Pompeo, az Egyesült Államok külügyminisztere, elszólta magát, amikor kijelentette: a COVID-19 valójában egy élőben lefolytatott gyakorlat. Egy gondosan előkészített stratégia élőben való kipróbálására került sor. Szinte egyik része sem spontán vagy véletlen. A gazdasági visszaesés is meg volt tervezve. Részt vett a válság előkészítésében a Pentagon és a NATO vezetése, valamint a hírszerző szervezetek közössége. Nem csak Kína, Oroszország és Irán meggyöngítéséről van szó, de a vazallus Európai Unió gazdasági helyzetének a destabilizálásáról is.

 

Kibontakozóban van a globális kapitalizmusnak egy újabb szakasza. Az államok feletti hatalom a globális kormányzásnak egy olyan rendszerére tér át, ahol a pénzügyi érdekcsoportok, köztük a korporációként működő óriásalapítványok és a washingtoni agytrösztök, felügyelik a döntéshozatalt, mind az egyes országok szintjén, mind világszinten. Valamennyi nemzetállamot alá akarnak rendelni a globális kormányzást végző, informálisan működő világkormánynak.

 

A koronavírus járvány átalakítja a világgazdaság szerkezetét. Világszinten meggyöngíti a kis- és közepes méretű vállalatokat, korlátoz egész szektorokat a globális gazdaságból, beleértve a légiközlekedést, a turizmust, a kiskereskedelmet, a fogyasztási termékek gyártását, egészen addig, amíg csődbe nem mennek. Vannak geopolitikai célkitűzései is. A koronavírus járvány érinti az Amerika és a NATO által viselt közel-keleti háborúkat Szíriában, Irakban, Afganisztánban és Jemenben. De célkeresztben van Irán és Venezuela is.

 

Az elhúzódó korlátozások, a lakosság otthonmaradásra kényszerítése következtében az emberek nélkülözhetetlen erőforrásai elváltak a termelő folyamatoktól. Az értéket előállító reálgazdaságot sikeresen leállították hosszabb időre. Ez persze megbénította a gazdasági élet és a többi életfunkció normális reprodukcióját. Itt nem csak az olyan élethez szükséges javak előállításáról van szó, mint az élelem vagy az egészségügyi szolgáltatások, az iskolaügy, a lakhatás, de szó van a társadalmi viszonyok egészének, a politikai intézményeknek, a kulturális életnek és a nemzeti önazonosságnak is a reprodukciójáról. A világ népei megtapasztalhatták a világjárvány tetőzésekor, hogy nem csak a gazdasági élet bénult meg, de a társadalmi élet egész struktúrája, beleértve az állami intézményeket is. Kiderült, hogy az állami tevékenység privatizálását is meg akarja valósítani az államok feletti hatalom, amely szervezett magánhatalom.

A főáramlatú tömegtájékoztatás kulcsintézményei, amelyek magántulajdonban vannak, nem számolnak be arról, hogy a szupergazdag pénzoligarchiák és a tulajdonukban lévő pénzrendszer intézményei egyre nyíltabban háborút viselnek az értékelőállító reálgazdaság ellen. Ebben a pénzügyi-gazdasági háborúban óriási előnyt jelent számukra az, hogy a magántulajdonukban lévő pénzrendszer hitelez mind az államoknak, mind a reálgazdaságban működő vállalatoknak. Ebből az is következik, hogy a „Big Money” oligarchái, akik természetesen a bankrendszernek is a tulajdonosai, a hitelezők, és az értékelőállító reálgazdaság szereplői pedig az adósok. Mindez lehetővé teszi a szupergazdag pénzoligarchák számára, hogy eltávolítsák az útból a kis- és közepes méretű vállalatokat. A megtervezett vírusjárvány segítségével azonban az államok feletti pénzhatalom sikerrel tudott megbénítani olyan világméretű cégeket is, amelyekhez tartoztak a legnagyobb légiközlekedési vállalatok, a nagy szálloda láncok, a hightech-laboratóriumok, a világszintű kereskedelmi hálózatok, az import-export cégek. Ezek most mind egy csapásra a csőd szélére jutottak.

 

Az államok feletti hatalmat gyakorló elit szabadulni akar a nemzetállamoktól és demokratikusan ellenőrzött intézményeitől. A nemzetgazdaságokat olyan nyílt gazdasági térséggé akarja átalakítani, amelyben a globális hatalmi elit érdekei a meghatározóak. A helyi háborúk, mind ezt a stratégiai célt szolgálták. Ez a helyzet annyiban változott, hogy 2020-ban már nem kell feltétlenül hadosztályokat küldeni az egyes országokba. Elég, ha a szervilis helyi kormányzatok leállítják a gazdasági életet egészségügyi és humanitárius okokra hivatkozva.  Ezt a célt szolgálta korábban a „Responsibility to Protect” program, amikor közvetlen katonai beavatkozás nélkül számolták fel a nemzetállamok maradék önrendelkezését.

2020 júniusára már valóság lett, hogy a világgazdaság több mint a fele megbénult. Ez is arra utal, hogy itt egy világszinten érvényesülő birodalmi stratégiáról van szó. A globális elit a nemzetállamok privatizálásával a világgazdaság tulajdonosa akar lenni. Ezt előkészítette a nemzetállamok tudatosan megtervezett és végrehajtott eladósítása. A  magántulajdonban lévő pénzrendszer legfőbb képviselői a Wall Street, a City of London, a katonai-ipari komplexum, a Big Pharma és a Big Oil. Ezt kiegészíti a magántulajdonban lévő tömegtájékoztatás és a digitális kommunikáció.

 

2020 szeptemberében úgy tűnik, hogy jelentkezett a járvány második hulláma. Ma már látható, hogy az új-koronavírus által okozott világjárvány valójában egy  birodalmi stratégia az emberiség egésze feletti kontroll létrehozására. Ezt a stratégiát egy szupergazdag pénzoligarchia csoport hálózata irányítja. A globális kapitalizmus leszámol a nemzeti kapitalizmussal. A korlátlan önzésen alapuló talmudista rendszernek sikerült létrehoznia a világtörténelem legszélsőségesebb vagyoni és jövedelmi viszonyait. Ezt a helyzetet a globális hatalmi elit be akarja betonozni.

 

Olyan egy központból irányított világrend van kialakulóban, amely valamennyi nemzetállam gazdaságát és a világon működő valamennyi vállalatot az ellenőrzése alá akar vonni. Ha ezt a folyamatot le akarjuk állítani, akkor meg kell ismerkednünk az államok feletti hatalom irányítóival, mert csak így tudunk ellenállni nekik. Beazonosításukhoz nincs szükség a szupergazdag oligarchák megnevezésére. Ők irányítják a szervezett magánhatalom struktúráit és hálózatait, felrúgva a nemzetközi jog kialakult normáit. Ezen az államok feletti hatalmon belül is szüntelen folyik a nagyobb befolyásért való küzdelem. Abban azonban közösek, hogy valamennyi olyan egy pólusú világrendet akar, amelyben korlátlanul érvényesülhet a önző magánérdek.

 

Sustainable Development nem lehetséges. Itt csak annyit jegyzünk meg, hogy a kamattal működő pénzrendszer kényszernövekedésre van ítélve. Földünk viszont egy véges rendszer, amelyben semmilyen alrendszer nem működhet végtelenül. A környezetszennyezésnek pedig a legfőbb okozója a hadiipar és termékeinek a „hasznosítása”, a ’jó kis háborúk’. A környezet-szennyeződés leállítását a hadi ipari komplexum tevékenységének a korlátozásával, illetve a leállításával kellene kezdeni, mert a hadiipar létezése a legnagyobb környezetszennyeződés.

Az Agenda 2021, amely az Agenda 2030 kiegészítőjének tekinthető, hivatalosan Davosban lesz meghirdetve 2021 januárjában. Ekkor teszi közzé a Világgazdasági Fórum The Great Reset című kiáltványát. Az itt meghirdetett világstratégia valójában 2020 januárjában kezdődött az új koronavírus világjárványnak a beindításával. Ezen a stratégián már több évtizede dolgoztak. Ennek az előkészítő munkának volt az egyik láthatóvá vált része a 2010-ben elkészült Rockefeller Report és a hozzá kapcsolható tanácskozás New York-ban 2019. október 18-án, amely az Event 201 elnevezést kapta.   

 

Századunkban a bűnöző liberalizmus jutott világuralomra. Ez a liberalizmus már nem a szabadságot védelmezi mindenki számára, hanem a szabadsággal való visszaélés korlátlan szabadságát biztosítja a privilegizáltaknak. A degenerálódott liberalizmus segítségével a Globális Hatalmi Elit be akarja betonozni az általa létrehozott egypólusú világrendet. Ehhez tartozik a középosztály, az európai nemzetállamok felszámolása és a kevertfajú európai népesség mesterséges létrehozása. A talmudista államok feletti világbirodalom stratégiájának a része a megtervezett migráns-invázió, a klímahisztéria, a koronavírus-járvány, a Black Lives Matter anarchia és az Antifa terrorizmus. A cél világméretű káosz előidézése, hogy a globális nagytakarítás után a globális elit megszilárdíthassa a megfélemlített emberiség feletti uralmát. Az államok feletti hatalom olyan egypólusú világrendszert akar univerzális kényszer-kultúrával stabilizálni, amelyben az erős büntetlenül elkövethet mindent a gyengébbel szemben. A nemzeti kultúrájukhoz és identitásukhoz ragaszkodó népeknek ezért most fel kell állniuk és meg kell tagadniuk, hogy felvegyék ezt az univerzális szellemi kényszerzubbonyt.

Live im Palmengarten - Kommen Sie gerne vorbei und erleben die Referenten analog!
Ein Abend mit Manfred Weber, MdEP/CSU und Fraktionsvorsitzender der EVP-Fraktion sowie Eva Lell / BR & Julia Berghofer ELN

Dr.Angela MerkelDie Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland!

   Begrüßungs für Ungarnpanorama.de

Norbert Röttgen will CDU-Chef werden

Norbert Röttgen im PresseClub München: CDU braucht grundlegende Erneuerung

 

Er mag die Bayern: Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, will Kanzler werden, die Idee dazu kam ihm im Freistaat. Der Rheinländer ist zuversichtlich, dass er bei der Wahl zum CDU-Chef im Dezember gut abschneidet. Im Münchner PresseClub erläuterte er seine Motive der Kandidatur.

 

Hier einige Kernsätze:

 

Zur Kandidatur: In München ist 2020 vor fünf Monaten bei der Sicherheitskonferenz meine Entscheidung gereift, meine Kandidatur nach dem überraschenden Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer zu erklären. Die CDU braucht eine grundlegende Erneuerung, nach der 16-jährigen Kanzlerschaft von Angela Merkel und dem Wechsel im CDU-Vorsitz ist es genau der richtige Zeitpunkt. Wir müssen die Tiefe und Breite des Grabens, der sich 2019 zwischen der Bevölkerung und dem Establishment, auch zu dem in der CDU, entwickelt hatte, bearbeiten. Wir brauchen dazu in der CDU eine Repolitisierung, müssen Tore und Türen öffnen, Umbrüche, Verunsicherungen und Themen, die Menschen Angst machen, in der Partei aufnehmen. Dieser Prozess muss sichtbar werden, wenn die CDU eine vitale Führungskraft und die einzige verbliebene Volkspartei neben der CSU bleiben will. Wir müssen auch den Anspruch haben, dass die Personalentscheidungen den Anspruch haben, für ein Jahrzehnt zu gelten. Wir sollten nicht alle zwei Jahre einen neuen CDU-Vorsitzenden wählen. Ein CDU-Kanzler sollte mindestens zwei Perioden im Amt blieben. Die Perspektive sollte sein: Mit wem können wir die nächsten zehn Jahre am besten gestalten?

 

Außenpolitik: Das ist meine größte Leidenschaft. Wir leben in einer historischen Zeit, es ist ein großer Zyklus, wir haben die Nachkriegszeit hinter uns gelassen. Jetzt stapelt sich eine Krise auf die nächste drauf. Ich will eintreten für eine neue internationale Rolle Deutschlands. Da kann ich nicht sagen: das machen die anderen schon. Ich will selbst dafür einstehen.

 

Verhältnis zu Angela Merkel: Sie hat mich 2012 aus dem Kabinett als Umweltminister entlassen, eine niederschmetternde Erfahrung für mich. Aber ich bin nicht am Boden liegengeblieben und habe nach vorn geschaut. Ich dachte mir, das ist kein glücklicher Moment aufzuhören, diese unschöne Erfahrung sollte nicht das letzte Kapitel sein. Es war ein Instinkt für mich weiterzumachen, kein denkerischer Prozess, Politik war für mich nicht emotional verbraucht. Durch das Unglück der Situation damals habe ich mir ein neues Glück erschlossen, die neue Welt der internationalen Politik. Im Auswärtigen Ausschuss habe ich neuen Sinn und Freude gefunden. Mein Verhältnis zu Angela Merkel ist heute völlig ok, wir haben viele vertrauliche Gespräche geführt.

 

Verhältnis zu Markus Söder: Wir haben zwei Jahre in der Jungen Union zusammengearbeitet, er als JU-Vorsitzender Bayerns, ich als JU-Vorsitzender in NRW. Später waren wir dann auch gleichzeitig Umweltminister. Wir kennen uns seit langer Zeit. Aber es gibt keinen Deal in Fragen der Kanzlerkandidatur. Den kann es nicht geben und wird es auch nicht geben. Die Kanzlerkandidatur ist kein Monopol der CDU, da kommt die CSU immer ins Spiel. Markus Söder hat sich über die Grenzen Bayern hinaus Anerkennung erworben.

 

Frauen in CDU-Führungspositionen: Meine Generalsekretärin wird auf jeden Fall eine Frau, aber es ist zu früh, sie bekanntzugeben. Meine Überzeugung war immer: Wenn ein Mann CDU-Chef wird, sollten wir an der nächsten Spitzenposition eine Frau haben. Der Zustand der CDU, was Beteiligung in der Mitgliederschaft und den Vorständen angeht, ist absolut inakzeptabel. Wenn wir immer älter und männlicher werden, werden wir ganz offensichtlich keine Volkspartei mehr sein, denn das Volk besteht erfreulicherweise ja nicht aus alten Männern. Bei jungen Wählergruppen sind die Grünen mit Abstand vor der CSU: Wir dürfen uns also nicht ausruhen.

 

Text: Manfred Otzelberger, Vorstandsmitglied PresseClub München e. V.

 

Foto: Norbert Röttgen im Gespräch mit PresseClub-Vorstandsmitglied Manfred Otzelberger (von rechts)

Credit: Johann Schwepfinger, Vorstandsmitglied PresseClub München e. V.

Kanzler Umfrage & Prognose für Söder, Merz & Laschet: Wer ist Buchmacher Favorit?

Bild: Die Kanzler Umfragewerte für Markus Söder schossen seit Beginn der Corona-Krise in die Höhe. Wird er 2021 Bundeskanzler? (© Peter Kneffel / dpa / picturedesk.com)

Kanzler Umfrage & Prognose für Söder, Merz & Laschet: Wer ist Buchmacher Favorit?

AExperte


 

Kanzler Umfrage: Wer wird neuer Bundeskanzler? Prognosen für Söder, Merz und Laschet

 

Eigentlich wäre der neue CDU-Chef schon längst in Amt und Würden.

Doch dann kam Corona und der für April geplante und richtungsweisende Parteitag musste abgesagt werden. Auf dem Chefsessel der Union sitzt deshalb noch immer kein Nachfolger für Annegret Kramp-Karrenbauer.

Somit ist das Rennen um den CDU-Vorsitz, die Kanzlerkandidatur und damit auch um die Nachfolge von Angela Merkel noch voll im Gange. Und wohl auch umkämpfter denn je.

Schließlich hat Corona auch in diesen Fragen alles verändert. Das zeigen vor allem die aktuellen Umfragewerte der möglichen Kanzlerkandidaten, laut denen einen Kandidatur des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder immer weahrscheinlicher wird.

 

Kanzler Umfrage & Prognose: Wer wäre (k)ein guter Bundeskanzler?

In so manchen anderen Kanzler Umfragen & Prognosen liegt Söder sogar noch weiter in Front!

53 Prozent der Deutschen sind im Mai nach dem ARD-Deutschlandtrend von Infratest dimap der Meinung, dass Söder ein guter Kanzlerkandidat von CDU und CSU wäre.

Im Vergleich zur letzten Befragung im Februar legte Söder damit um satte 22 Prozentpunkte zu.

Söder profitiert bei diesen Kanzler Umfragewerten von seinem souveränen und starken Auftreten in der Corona-Krise und ist für deshalb viele Menschen in Deutschland auch als Kanzlerkandidat denkbar – und somit als Nachfolger für Angela Merkel.

 

Kanzler Umfrage: Starke Werte für Söder – Merz rutscht ab

„Sollte es einen geheimen Wettstreit der möglichen Union-Kanzlerkandidaten um das beste Auftreten im Ernstfall geben“, schrieb Der Spiegel am Höhepunkt der deutschen Corona-Krise, „Söder hätte derzeit wohl die Nase vorn“.

Denn die Popularität des 53-jährigen Nürnbergers ist derzeit ungebrochen und sie reicht weit über die C-Parteien hinaus.

Dass die Chancen für Markus Söder als Bundeskanzler gestiegen sind, ist nicht nur in den Umfragewerten zu sehen , sondern auch an den Kanzler Prognosen und Wettquoten der Buchmacher.

War Söder zu Jahresbeginn nur ein krasser Außenseiter für den Bundeskanzler-Posten und sein Name als neuer CDU-Vorsitzender nicht einmal ansatzweise in der Verlosung, hat sich das alles komplett geändert.

Für die Wettanbieter wie Betway ist Söder Kanzler-Favorit Nummer 1!

Bild: Umfrage im Mai 2020. Wer wäre zu diesem Zeitpunkt (k)ein guter Bundeskanzler – Söder, Merz, Laschet oder Röttgen? (© Statista)

Ressortübergreifende Cyberabwehr Bayern

Herrmann vereidigt in Dachau Polizistinnen und Polizisten

Mehrheit würde Kandidatur Söders begrüßen

Orbán Viktor: Andrzej Duda győzelme kritikus fontosságú

Kritikus fontosságúnak nevezte Andrzej Duda győzelmét Közép-Európa megerősítése szempontjából Orbán Viktor miniszterelnök az újraválasztott lengyel államfőnek írt gratuláló levelében – tájékoztatta az MTI-t Havasi Bertalan, a miniszterelnök sajtófőnöke hétfő délután.

„Az elmúlt évek szoros és eredményes együttműködése révén a magyar–lengyel baráti kötelék a közép-európai összefogás motorjává és az európai politika meghatározó tényezőjévé vált. Az Ön győzelme pedig kritikus fontosságú volt a Közép-Európa erősítése érdekében végzett közös erőfeszítéseink jövőbeli sikere szempontjából” – fogalmazott Orbán Viktor.

A magyar miniszterelnök biztosította Lengyelország elnökét, hogy kormánya a jövőben is elkötelezetten fog dolgozni a két nemzet közötti barátság elmélyítésén. Gratuláló levelében Orbán Viktor sok sikert és jó egészséget kívánt Andrzej Dudának felelősségteljes munkájához és a hónap elején megkezdődött V4-es lengyel elnökségi évhez – mondta Havasi Bertalan.

Orbán: Próbáltam lebeszélni Merkelt a visszavonulásról

Orbán Viktor szerint az Európai Unió az utóbbi 12 évben kizárólag reaktív válaszokat adott a világ történéseire, ami zsákutcába vezetett. Taktikázás helyett ezért stratégiaalkotásra és proaktivitásra van szükség, mondta a Polgári Magyarországért Alapítvány online konferenciáján, aminek az 

„Európa cenzúrázatlanul”címet adták. Orbánon kívül két másik jobboldali vezető, Aleksandar Vučić szerb elnök és Janez Janša szlovén miniszterelnök is beszédet mondott. 

Orbán szerint az európai stratégiaalkotáshoz együtt kell működni olyan területeken, ahol „egyezik a megközelítésünk”. Azt mondta, ez a gazdaság és a versenyképesség területét jelenti. 

„Én elfogadom, hogy az emberi jogok fontosak, még genderkérdésekről is lehet vitázni, de a valódi kihívások nem az ilyen nehézségek. Bajnokai vagyunk a genderkérdéseknek és az emberi jogoknak az Európai Unióban”- mondta, de valódi kihívásnak az európai gazdaság megerősítését nevezte. Általában azt mondta Európáról, hogy az „visszavonulóban van”, 30 év alatt

  • visszaesett a reprodukciós ráta,

  • a házasságkötések száma,

  • a védelmi költések aránya és

  • Európa világgazdasági súlya is. 

Orbán szerint eközben a hatalmi egyensúly is felbomlott: 30 éve, de még a magyar csatlakozás idején is a francia-német tengely adta a gazdasági fejlődés motorját, és az Egyesült Királyság „vitte a nemzetek Európa zászlaját”. Mostanra viszont a franciák eladósodtak, a britek kiléptek, és mindenki a németektől várja, hogy megmentse a kontinenst, mondta Orbán. 

Balra fent Janez Janša, lent Aleksandar Vučić

Szerinte Európa se a 2008-as válságot, se a migrációs helyzetet, se a koronavírus-válságot nem kezelte megfelelően, ráadásul mindegyikre másként reagáltak keleten és nyugaton. Orbán szerint Nyugat-Európa a jóléti államot próbálta menteni a gazdasági válság idején, keleten, főleg Magyarországon pedig „a munkaalapú társadalmat választottuk”. Ugyanígy nyugaton „a demográfiai válságot migrációval próbálták megoldani”, de  „mi nem akartuk más civlizációk problémáit importálni”.

De Orbán szerint ahhoz képest, hogy az EU a saját problémáit sem képes megoldani, folyton meg akarja változtatni a világot: cselekvésképtelensége ellenére meg akarja mondani az oroszoknak, a kínaiaknak, a törököknek, az izraelieknek és az amerikaiaknak is, hogyan irányítsák az országaikat. „Ez a saját helyzetünk félreértelmezése, ennek a gyakorlatnak véget kell vetni, Európának a saját belső problémáira kell konentrálnia. És akkor talán adhatunk tanácsokat másoknak” - mondta.

Ahogy már sokszor, most is elmondta, hogy szerinte két koncepció versenyez egymással Európában: a progresszív liberális, baloldali irány (multirkulturalizmus, migráció, család-, nemzet- és keresztényellenesség), amit egyre többen támogatnak a Néppártban is, illetve a keresztény kultúrán alapuló irány. 

Szerinte az EU akkor lehet sikeres, ha egyik sem akarja rákényszeríteni az akaratát a másikra, ezért „nekünk arra kell kérni a nyugatiakat hogy ne mondják meg, hogyan kell élnünk az életünket”.

Próbálta lebeszélni Merkelt

Az eseményt François-Xavier Bellamy, a francia Republikánus Párt európai parlamenti képviselője vezette, aki szabadságharcosnak nevezte a három politikust. 

Orbán erre elmondta, örül, hogy ők legalább még itt vannak, mert az egyetlen nyugati politikus, aki ma is aktív, és a Szovjetunió összeomlása idején is részt vett a kontinens alakításában az Angela Merkel, aki „éppen távozóban van”.

„Zárójelben hozzáteszem, hogy megpróbáltam lebeszélni a visszavonulásról, de nem jártam sikerrel.”Vucic hosszabban beszélt a járványról, ami most épp újra erősen sújtja Szerbiát. Azt mondta, a válság megmutatta, hogy a szolidaritás csak papírra vetett szó Európában, hiszen márciusban napokig nem jutottak lélegeztetőgépekhez és orvosi felszereléshez, mert a nyugati országok nem engedték ezeknek az exportját. Ezért fordultak Kínához. 

Vučić beszél

A válságkezeléshez szerinte a vállalkozásokat kell támogatni, és erősíteni kell az európai biztonsági együttműködést is, támogatnák egy egységes haderő kiépítését is. Azt mondta, gyakran találkoznak Orbánnal, és sokat tanul is tőle. 

„Nem értettünk egyet mindenben Magyarországgal migárciós ügyben, de mindig tiszteletet mutattunk Viktor politikai álláspontja felé, tiszteletben tartottuk, és azt gondoltuk, hogy messze a legjobbat tette a saját országa és népe számára.”

Vucic azt mondta, Szerbia továbbra is csatlakozni akar az Unióhoz, aminek meg kell értenie a Brexit utáni helyzetet: nemcsak a Nyugat-Balkánnak van szüksége az EU-ra hanem fordítva is. 

Szlovén miniszterelnök: Applikáció kell a vírus ellen

Janša szerint a Brexitnek lesz a legnagyobb hatása Európa jövőjére, mert felborította az uniós erőegyensúlyt, amit most újra kell teremteni. Ő is végigvette a 2004-es keleti bővítés (ami szerinte most aranykornak tűnik) óta lezajlott válságokat egészen a járványig, aminek hatására „az EU egy hónapig úgy nézett ki, mint a középkori Európa: falak, határok, korlátozások, vészhelyzet”. 

Janez Janša

Szerinte mindenki maga kereste a megoldást, megfelelő együttműködés nélkül, ráadásul „még nincs vége a járványnak, a válság közepén vagyunk”. Azt mondta, amíg nincs gyógyszer vagy vakcina, csakis akkor térhetünk vissza legalább részben a normális élethez, ha

Európai szinten bevezetünk egy applikációt a vírus követésére, aminek a használata nem lesz teljesen önkéntes.Máskülönben nem lehet Európa-szerte követni a fertőzötteket, a turizmus nem fog kilábalni a válságból, és le kell zárni az országokat. 

Janša szerint ezen kívül európai szintű stratégiát kell alkotni egy lehetséges új világjárvány és egy komolyabb kibertámadás ellen, „ami elég hamar bekövetkezhet”.

Merkel zu EU-Ratspräsidentschaft: "Grundrechte - Europas wertvollstes Gut"

Es ist eine besondere Zeit, in der Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne hat: Corona stellt die EU vor neue Herausforderungen. Das betonte Kanzlerin Merkel in ihrer Rede in Brüssel - ebenso wie die Bedeutung der Grundrechte für die EU.

Der Erhalt der Grundrechte wie Redefreiheit, Gleichberechtigung und religiöse Vielfalt: Diese Punkte hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brüssel zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erklärt. "Die Grundrechte, das ist das erste, was mir in der Ratspräsidentschaft am Herzen liegt", sagte Merkel vor den Abgeordneten des EU-Parlaments. Sie seien das Fundament, auf dem Europa ruhe und das "wertvollste Gut, das wir in Europa haben".

Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie habe man gesehen, welch hoher Preis die teilweise Einschränkung der Grundrechte sein kann. Ihr selbst sei die Entscheidung dazu unendlich schwer gefallen. Die Grundrechte dürften nur "mit sehr gewichtigen Gründen und nur sehr kurzfristig" eingeschränkt werden. Merkel betonte auch: "Eine Pandemie darf nie Vorwand sein, um demokratische Prinzipien auszuhebeln." Damit spielte sie offenbar auf Kritik an der Justiz- und Medienpolitik etwa in einigen osteuropäischen EU-Staaten an.

Dass Europa schon viele Krisen überstanden habe, liege auch daran, weil alle sich am Ende bewusst gewesen seien, was unverzichtbar sei: "die Grundrechte und der Zusammenhalt".

"Soziale Dimension ebenso wichtig wie die wirtschaftliche"

Die deutsche Ratspräsidentschaft steht ganz im Zeichen der aktuellen Corona-Krise. "Die Lage ist außergewöhnlich, ja einmalig in der Geschichte der Europäischen Union", sagte die Bundeskanzlerin. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Krise mahnte sie eine Einigung bei den Finanzfragen noch im Sommer an: "Wir dürfen keine Zeit verlieren, darunter würden nur die Schwächsten leiden." Sie räumte zugleich ein, dass eine Einigung viel Kompromissbereitschaft von allen Seiten erfordern würde.

Die soziale Dimension sei für den Zusammenhalt in Europa ebenso wichtig wie die wirtschaftliche. Hilfen für besonders von der Krise betroffene Regionen seien daher in aller Interesse. Aber es gelte auch zu beachten, dass "die wirtschaftlich Starken nicht über Gebühr" belastet würden. Mehrfach richtete die Bundeskanzlerin den Appell an die Mitgliedsstaaten, stärker zusammenzuhalten. "Ich bin überzeugt, dass jeder in dieser Krise zu außergewöhnlicher Solidarität bereit ist. Deutschland ist das", sagte sie.

Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs wollen am 17. Juli in Brüssel versuchen, einen Einigung auf das rund 1,7 Billionen Euro umfassende Finanzpaket bis 2027 zu erreichen. Darin enthalten sein soll auch der Wiederaufbaufonds zur Überwindung der Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie.

 

Digitalisierung, Klimaschutz, Kampf gegen Populismus

Weitere Themen, auf die Deutschland während der EU-Ratspräsidentschaft einen Augenmerk legen wolle, sind nach Merkels Worten unter anderem der Fortschritt bei der Digitalisierung sowie Klimaschutz. "Mir ist wichtig, dass wir die europäische Klimaneutralität bis 2050 festschreiben", sagte die Kanzlerin. Sie sei überzeugt, dass eine globale Lösung des Klimawandels nur möglich sei, wenn Europa eine Führungsrolle hierbei übernehme.

Spontanen Applaus gab es für Merkels Ankündigung, sich verstärkt dem Kampf gegen den Populismus zu widmen. "Dem faktenleugnenden Populismus werden wir seine Grenzen aufgezeigt", versprach die CDU-Politikerin. Mit Lüge und Desinformation lasse sich die Pandemie nicht bekämpfen, so wenig wie mit Hass uns Hetze, betonte die Kanzlerin, ohne genauer auszuführen, auf wen sich ihre Aussagen beziehen.

Merkels Auftritt im EU-Parlament war Teil ihrer ersten Auslandsreise seit Beginn der Corona-Pandemie.

Beistand und Kritik

Die Christdemokraten im Europaparlament lobten die Rede ihrer Parteikollegin. "Wer jetzt bei den Verhandlungen über den Wiederaufbaufonds und den EU-Mehrjahreshaushalt bremst, verlängert die Corona-Wirtschaftskrise und riskiert die Zukunft der EU", unterstrichen Daniel Caspary und Angelika Niebler als Chef und Co-Chefin der CDU/CSU-Gruppe.

Eine volle Breitseite gegen Merkel feuerte indes AfD-Chef Jörg Meuthen ab. "Ignoranz, Infamie, Ideologie", warf der Europaabgeordnete der Kanzlerin vor, zählte sie zu den "Totengräbern" der europäischen Idee, zu den Verfechtern eines "sozialistisch motivierten Staatspaternalismus". Darauf entgegnete die Kanzlerin, den "Absolutheitsanspruch bestimmter Meinungen" halte sie für falsch. "Da werden wir zu keinen Lösungen kommen."

Mire készül Merkel Európával? Bemutatta a tervét

A koronavírus okozta világjárvány következményeinek kezelésére és a gazdasági visszaesésre adható helyes válaszok megtalálására megállapodásra van szükség a hétéves európai uniós keretköltségvetésbe foglalt fenntartható eszközökről - jelentette ki Angela Merkel, az Európai Unió Tanácsának soros elnökségét betöltő Németország kancellárja az Európai Parlament (EP) brüsszeli épületébe érkezve szerdán.

 

Merkel az Európai Parlament plenáris ülésén szerda délután mutatja be a német elnökség stratégiáját és fő céljait. Aláhúzta, az uniós tagállamok szakminisztereit tömörítő Európai Unió Tanácsának szorosan együtt kell működnie az Európai Parlamenttel a koronavírus-járvány okozta károk helyreállítását célzó uniós alap kidolgozását és elfogadását illetően.

Németország azért választotta féléves uniós elnöksége mottójának a "Közösen. Újra erőssé tenni Európát", mert abban hisz, hogy az uniós intézmények és a tagállamok közösen képesek csak megbirkózni az Európa előtt álló kihívásokkal - emelte ki a német kancellár.

David Sassoli, az Európai Parlament elnöke köszöntőjében azt mondta, az EP támogatja, hogy hatékony eszközök álljanak rendelkezésre a kihívások kezelésére. Ilyen a többéves keretköltségvetés és a helyreállítási alap, amelyek elősegíthetik a gazdasági és társadalmi felépülést. A parlament számára az Európai Bizottság javaslata nem végleges álláspont, hanem a munka megkezdéséhez szükség alap - húzta alá. "Németország érti az európai szolidaritás fontosságát. Ezért bízunk abban, hogy a német uniós elnökség alatt az Európai Unió Tanácsa képes lesz reagálni az előttünk álló kihívásokra" - fogalmazott. A német elnökség prioritásai a helyes irányba haladnak - tette hozzá az EP elnöke.

Július elsejétől fél évre Németország vette át az Európai Unió Tanácsának soros elnökségét Horvátországtól. Prioritásai között egyebek mellett a koronavírus-járvány kezelése, a brit uniós tagság megszüntetése (Brexit) utáni kapcsolatrendszer kialakítása Londonnal, a klímavédelem és az európai menekültügyi és migrációs politika reformja, valamint az unió 2021-től érvényes hétéves keretköltségvetésének elfogadása szerepel.

A tervek

Az Európai Unió Tanácsának soros elnökségét betöltő Németország legfőbb prioritása, hogy Európa a korábbinál erősebben és egységesebben kerüljön ki a koronavírus okozta válságból - jelentette ki a német kancellár szerdán Brüsszelben.

 Angela Merkel az Európai Parlament (EP) plenáris ülésén bemutatta a német elnökség stratégiáját és fő céljait.   

"Hatalmas erőfeszítésre, közös munkára és szolidaritásra van szükség az Európa előtt álló problémák megoldásához. Meg kell változtatnunk Európát, ha meg akarjuk védeni és őrizni" - fogalmazott.    

Aláhúzta, hogy semmifajta világjárvány nem lehet ürügy a demokratikus jogok csorbítására, az emberi jogokat nagyon rövid ideig és nagyon indokolt esetben szabad csak korlátozni. Illetve leszögezte, hogy nem nevezhető demokráciának az a rendszer, ahol az ellenzéki hangok vagy a sokszínűség nem kívánatos.    

"Most minden korábbinál inkább szükség van arra, hogy az alapvető jogokat és értékeket megvédjük, hogy támogassuk egymást és összetartsunk" - hangsúlyozta.   

A járvány okozta kihívások kezelése akkor lehetséges, Európa akkor kerülhet ki erősebben a válságból, ha a tagországok összefognak, segítenek egymásnak. Egyedül egyetlen ország sem képes kilábalni a krízisből. A szolidaritás nem csak gesztus, hanem hosszú távú befektetés. Gyűlölettel és ellenségeskedéssel nem lehet megküzdeni a vírussal - mondta.    

Rámutatott, hogy a német uniós elnökség célkitűzései között szerepel

  • az alapvető jogok védelme,

  • a szolidaritás előmozdítása,

  • a környezetvédelem, a digitalizáció felgyorsítása,

  • valamint Európa szerepének megerősítése a világban.    

Fontosnak nevezte, hogy Európa digitális téren minden más szereplőtől függetlenné váljon, s erősítse a védelmét a kibertámadásokkal szemben is.    

Nagy-Britannia európai uniós kilépésével összefügésben aláhúzta, a szigetország a jövőben is fontos partnere marad az EU-nak. Németország fel kívánja gyorsítani a tárgyalásokat, hogy még az ősz folyamán megállapodás születhessen a jövőbeli kapcsolatok lezáratlan fejezeteinek tekintetében. Azonban arra is fel kell készülnie az EU-nak, hogy a december végéig tartó átmeneti időszak lezárultáig nem születik megállapodás Londonnal - figyelmeztetett.    

Angela Merkel beszélt arról is, hogy a német elnökség előrelépést kívánna elérni Észak-Macedónia és adott esetben Albánia csatlakozási folyamatában is, illetve elő akarja mozdítani más nyugat-balkáni országok uniós integrációját is.    

Kiemelte továbbá, Németország foglalkozni kíván a migráció kérdésével, ugyanis - szavai szerint - előrelépésre van szükség az uniós migrációs politika területén, a tagállamoknak egyetértésben kell megoldaniuk ezt a politikai és humanitárius feladatot.    

Kínával összefüggésben elmondta, az EU szoros politikai és kereskedelmi kapcsolatokat tart fent a távol-keleti országgal, ugyanakkor az emberi jogokat és a jogállamiságot érintően jelentős nézetkülönbségek vannak. Noha nem tartható meg ősszel az EU-Kína csúcstalálkozó, Berlin azért fontosnak tartja, hogy a párbeszéd folytatódjon Pekinggel.    

Ursula von der Leyen, az Európai Bizottság elnöke kijelentette, hogy a járvány miatt a világ és benne Európa mélyebb krízisbe került, mint a 2008-as gazdasági világválság idején.    

Szerinte a fellendülést csakis közös munkával lehet elindítani és fenntartani. Ehhez nyújtana segítséget az EU hétéves költségvetésére épülő, 750 milliárd eurós helyreállítási csomagra vonatkozó bizottsági javaslat.    

Németország július elsejétől vette át fél évre az Európai Unió Tanácsának soros elnökségét Horvátországtól.

Németország új magyar nagykövete

Johannes Haindl

Johannes Haindl

Johannes K. Haindl (* 1956 in München) ist ein deutscher Journalist und Diplomat. Er war von 2009 bis 2011 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Tschechischen Republik, von 2011 bis 2015 Leiter der politischen Abteilung sowie Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union und von 2015 bis 2019 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Österreich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abitur studierte Haindl von 1976 bis 1980 Rechtswissenschaften und legte 1980 das Erste Staatsexamen sowie nach dem Vorbereitungsdienst 1983 das Zweite Staatsexamen ab. Im Anschluss war er als Journalist beim Bayerischen Rundfunk tätig, ehe er 1987 in den Auswärtigen Dienst eintrat und nach Abschluss der Attachéausbildung 1988 Verwendung in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes fand.

1989 wurde er Mitarbeiter in der Botschaft in Jugoslawien und danach von 1991 bis 1994 im Parlaments- und Kabinettsreferat des Auswärtigen Amts, ehe er von 1994 bis 1995 im Rahmen eines Beamtenaustauschs im US-Außenministerium arbeitete. Im Anschluss war er von 1995 bis 1998 Mitarbeiter in der Politischen Abteilung der Botschaft in den Vereinigten Staaten sowie daraufhin bis stellvertretender Referatsleiter für den Sonderstab Westlicher Balkan im Auswärtigen Amt.

In der Folgezeit war Haindl zwischen 2001 und 2004 Leiter des Referats Westlicher Balkan und daraufhin bis 2006 Beauftragter für Südosteuropa und die Türkei im Auswärtigen Amt, ehe er bis 2009 Ständiger Vertreter des Botschafters in den Vereinigten Staaten war.

Vom 3. September 2009 bis 2011 war Haindl Botschafter in der Tschechischen Republik, von 2011 bis 2015 Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union und von Juli 2015 bis Juli 2019 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Österreich.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haindl ist verheiratet und hat drei Kinder.

Amerikahaus in München

Ein Heim, das wärmen soll

Diplomatin Robin S. Quinville und Ministerpräsident Markus Söder im neuen Amerikahaus.

  (Foto: Stephan Rumpf)

Nach vierjähriger Sanierung wird das Amerikahaus wiedereröffnet. Dabei geht es am Karolinenplatz auch um die ganz große Politik, Ministerpräsident Söder sieht einen "Beitrag zu mehr Miteinander".

Von Wolfgang Görl

Viel ist an diesem Montagvormittag von der bayerisch-amerikanischen Freundschaft die Rede, der Name des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden fällt dabei ebenso wie der des Vizepräsidenten Mike Pence, ein Name aber bleibt unausgesprochen, so als würde eine Nennung Unheil auslösen: Donald Trump. Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwähnt ihn nicht, doch im Subtext seiner Ansprache ist der US-Präsident durchaus gegenwärtig, etwa wenn Söder sagt, die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA sei derzeit "etwas abgekühlt". Dass sie sich wieder erwärmt, dazu, so Söders Hoffnung, könnte auch das Haus einen Beitrag leisten, zu dessen Wiedereröffnung er an den Karolinenplatz gekommen ist. Nach rund vierjähriger Sanierung öffnet des Münchner Amerikahaus wieder seine Pforten.

Zwar stand einer Re-Opening-Party das Coronavirus entgegen, aber ein goldfarbenes Band zu durchschneiden ist immerhin möglich. Also greift Söder, das weiß-blau-gerautete Coronatuch vor Mund und Nase, zur Schere, während die amtierende US-Botschafterin Robin S. Quinville (blau-roter Mundschutz mit Sternen) und Generalkonsulin Meghan Gregonis (rot mit Sternen) im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zuschauen. Wolfgang Ischinger, der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, deren Verwaltung Räume im dritten Stock bezieht, hat für die Zeremonie einen Mund-Nasen-Schutz im Design der Europaflagge angelegt.

LMU München

Ein neuer Campus direkt am Englischen Garten

Der Stadtrat soll in dieser Woche den Weg für den neuen Physik-Campus freimachen - obwohl Kritiker die Bebauung auf dem bisherigen Gelände der Tiermediziner für zu massiv halten.  Von Sebastian Krass

Vor rund zehn Jahren hatte es so ausgesehen, als wären die Tage des Amerikahauses als Kulturzentrum gezählt. Horst Seehofer, damals noch Ministerpräsident, hätte es gern gesehen, wenn die Acatech, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, in das denkmalgeschützte Gebäude eingezogen wäre. Dagegen regte sich Protest, so dass die Staatsregierung umschwenkte. Nach der ohnehin fälligen Sanierung, so der Plan, sollte die deutsch-amerikanische Kultureinrichtung wieder auf ihren angestammten Platz zurückkehren - allerdings mit einem anderen Träger. Mittlerweile hat die neu gegründete Stiftung Bayerisches Amerikahaus die Trägerschaft. Alleiniger Gesellschafter ist der Freistaat Bayern.

Ein wichtiges Argument in der damaligen Debatte war die Bedeutung des Hauses für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Im Oktober 1945 hatten die amerikanischen Militärbehörden am Beethovenplatz einen Leseraum eingerichtet, der bald auch der Allgemeinheit zur Verfügung stand. Dort konnten sich die Menschen, die zwölf Jahre NS-Diktatur und den Krieg hinter sich hatten, mit US-amerikanischer Literatur und den Werken deutscher Exilschriftsteller vertraut machen. Über mehrere Stationen hinweg zog die stetig wachsende Bibliothek 1948 in den ehemaligen "Führerbau" an der Arcisstraße, in dem heute die Musikhochschule residiert.

Die Wiedereröffnung des Amerikahauses: Vor rund zehn Jahren war das Bestehen des Kulturzentrums noch nicht gesichert.

  (Foto: Stephan Rumpf)

Damals erhielt die Institution auch offiziell den Namen Amerikahaus. Neun Jahre später finanzierte der Freistaat ein neues Gebäudes auf dem Gelände des im Krieg zerstörten Lotzbeck-Palais am Karolinenplatz. Das von den Architekten Karl Fischer und Franz Simm konzipierte lichtdurchflutete Haus sollte ein demokratischer Gegenentwurf zur düsteren NS-Architektur im ehemaligen Parteiviertel sein sowie ein "positives Denkmal" für die Amerikaner, wie Baumeister Simm einmal sagte. Im großen Konzertsaal spielten seinerzeit Größen des Jazz, und als US-Präsident John F. Kennedy im November 1963 ermordet wurde, fand im Amerikahaus und in dessen Garten eine öffentliche Trauerfeier statt. 1997 stellte die US-Regierung ihre Mitwirkung an Kulturzentren wie das Amerikahaus ein. Was zunächst wie das Ende aussah, war ein Neuanfang. Fortan fungierte der Verein "Bayerisch-Amerikanisches Zentrum" als Träger. Das Haus aber kam in die Jahre, eine Generalsanierung war unumgänglich. Rund 27 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet, die in erster Linie die Erneuerung technischer Einrichtungen wie Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Bühnentechnik, Dämmung oder Brandschutzvorrichtungen zum Ziel hatten.

Nun also die Wiedereröffnung mit Ministerpräsident Söder; der bezeichnet das Amerikahaus als eine Drehscheibe und ein Bekenntnis. "Das bayerisch-amerikanische Verhältnis ist eine emotionale Beziehung", sagt er. Ja, es gebe wirtschaftliche Kontakte, so seien rund 1500 US-amerikanische Unternehmen in Bayern tätig, und es gebe wissenschaftliche Verbindungen wie etwa 300 Hochschulpartnerschaften - vor allem aber bestehe zwischen Bayern respektive Deutschland und den Vereinigten Staaten eine Wertegemeinschaft. "Dieses Verhältnis muss sich wieder verbessern", fordert Söder und fügt hinzu: "Der Tag heute könnte ein Beitrag zu mehr Miteinander sein."

Rund 27 Millionen Euro haben die Arbeiten im Amerikahaus gekostet.

  (Foto: Stephan Rumpf)

Robin S. Quinville, Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Berlin, äußert sich etwas nüchterner als der Ministerpräsident, lässt aber wissen, "dass wir von der Verwandlung dieses wichtigen Amerikahauses begeistert sind", ein neuer Ort für den Dialog, "der heute ebenso wichtig ist wie vor 75 Jahren". Wolfgang Ischinger beteuert, dass es für die Mitarbeiter der Sicherheitskonferenz eine "große Chance" sei, in diesem Haus zu arbeiten - nicht zuletzt mit Blick auf die Geschichte der Sicherheitskonferenz, die mit Treffen deutscher und US-Politiker begonnen habe.

Meike Zwingenberger, die Geschäftsführerin der Stiftung, bedauert, dass die Eröffnung nicht als große Sause gefeiert werden kann. Interessantes zu bieten hat man dennoch: Vom Sonntag, 5. Juli, an ist eine Ausstellung mit Bildern des Fotografen Christopher Makos zu sehen. Der 1948 geborene Makos war ein Freund Andy Warhols, den er oftmals porträtiert hat. Eindrucksvoll aber auch die Aufnahmen von Liza Minnelli, John Lennon oder Debbie Harry. Damit setzt das Haus seine Tradition als Stätte des interkulturellen Dialogs fort. Geplant ist zudem, die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen der USA zu verstärken, wobei die Bayerische-Amerika-Akademie (BAA) eine wichtige Rolle spielt. Auch Konzerte und Theateraufführungen soll es nach der Corona-Zwangspause wieder geben. So hat es Söder ja auch angeregt: Die bayerisch-amerikanische Liebe soll einen neuen Honeymoon erfahren.

Leninstatue

Am Anfang war das Feuer, dann kam die Rote Revolution!? DEUTSCHLAND in AUFRUHR!

English translation and link to video below

Wiederholt sich die Geschichte von 1917? Zur Erinnerung: Es gab damals grosse Arbeitslosigkeit, kein Essen. Die Parallelen zur heutigen Zeit lassen aufhorchen: 10 Mio. KurzarbeiterInnen, wovon ein Teil in die Arbeitslosigkeit rutschen wird und die Schlachthofsituation mit Tönnies und Wiesenhof...

Unliebsame Statuen werden von ihren Sockeln gestürzt, anstatt dass man von der Geschichte lernt. Die Aufstellung der
Leninstatue in Gelsenkirchen war, Zitatanfang: "Gegen den Willen der Stadt, aber mit dem Segen des Oberverwaltungsgerichtes NRW. Das Gericht hat den von der Stadt erlassenen Baustopp kassiert. Lenin stehe für Gewaltunterdrückung, Terror und schreckliches menschliches Leid hatte die Bezirksvertretung Gelsenkirchen West in einer Resolution festgestellt. Zur feierlichen Eröffnung der öffentlich sichtbaren Statue erwartet die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei mehr als 300 Gäste. Es gab auch Protest, doch der war an diesem Tag in der Unterzahl." Zitatende Eine Deutsch-Russin ging dagegen demonstrieren, Kevin, Michael und Karl bleiben zuhause.
Interessant wäre zu wissen, wer finanziert die Aufstellung so eines monumentalen (und umstrittenen) Denkmals?

Free English translation:

In the beginning was the fire, then the Red Revolution came...!? GERMANY in TURMOIL!

 

Is the story from  1917 repeating? As a reminder: At that time there was great unemployment, no food. The parallels to the present day are paying attention: 10 million short-time workers, some of which will slip into unemployment and the slaughterhouse situation with Tönnies and Wiesenhof...

Unpleasant statues are topped from their pedestals instead of learning from history. The listing of the Lenin statue in Gelsenkirchen was, beginning of quotation: "Against the will of the city, but with the blessing of the Higher Administrative Court of North Rhine-Westphalia. The court has conceded the construction freeze ordered by the city. Lenin stands for violence suppression, terror and terrible human suffering. The party observed by the Office for the Protection of the Constitution is expecting more than 300 guests for the opening ceremny of the publicly visible statue. A German-Russian went to demonstrate against it, Kevin, Michael und Karl stay at home. It would be interesting to know who will finance such a monumental (and controversial) monument? It would be interesting to know who is financing such a monumental (and controversial) monument?

Video: hier / here
FAZ v. 22.6.2020 hier / here

                                "Remete nemzet lett a magyar nép"

 

                          Főhajtás a bajorországi scheyerni

Királyi-kápolnában 

 

 

 

                                "Remete nemzet lett a magyar nép"

 

                         - Főhajtás a bajorországi scheyerni Királyi-kápolnában -

 

 

 

A trianoni gyász centenáriumára emlékezve a dél németországi magyarok egy kis csoportja – a koronavírus kényszere miatt - gyülekezett a scheyerni bencés kolostor tövében. A müncheni Széchenyi Kör, a stuttgarti Hunnia Baráti Kör és Ravasz Zoltán, Borbáth Szilárd szervezte megemlékezés aligha talált volna ennél méltóbb helyet, hiszen történelmünk egyik legszentebb kápolnájában emlékezhettünk, imádkozhattunk!

 

Ugyanis a helyi bencés hagyományok szerint - melyet az úgynevezett Scheyern-i kódex is alátámaszt - itt jegyezte el első uralkodónk István, 996-ban Gizella bajor hercegnőt! A kápolna azóta is a Királyi-kápolna néven ismert, miközben ez a történelmi kézfogó egyben a keresztény magyar állam alapját is jelenti!

 

A megemlékezést a müncheni Főkonzulátus munkatársa, Spiller Krisztina szép bevezetőjével vette kezdetét, majd két Trianonnal kapcsolatos verset hallhattunk Hahn-Seidl Alida mélyen átélt tolmácsolásában.

16 óra 30-kor - kérésünknek megfelelően - felhangzott az ódon templom dallamos-bús harangja és mi megrendülten, imádkoztunk és gondoltunk a békediktátum által, pontosan 100 évvel ezelőtt elszakított, Testvéreinkre, megcsonkított Hazánkra.

 

A nemzeti zászlónkra emlékeztetö szép koszorú a Hunnia Baráti Kör önzetlenségét dícséri.

 

Ezt követően Kucsera János röviden méltatta a templomban látható egyéb magyar emlékeket: festmények, szobrok, ill. egy lenyűgöző relief kapcsán. A domdorműn, a két nyelven fogalmazott, körbe vésett felirat magyarul így hangzik: "Szent István városa szeretettel emlékezik a királyi párra. Szent István és Boldog Gizella együtt építette fel a keresztény magyar államot, erős és gazdag országot hagyva utódaira. Házasságuk összefűzte a magyar és bajor történelem szálait és teremtő erő forrássa lett"

 

Megemlékezésünket a nemzeti és a Székely Himnusz eléneklésével zártuk.

 

Babits Mihály szavaival élve - "a szó régi, szellemi, jogi erkölcsi értelmében" vett nemzet vagyunk, amelyet nem a faj vagy a hódítás kapcsol össze, hanem a kultúra, amelynek alapvető tényezője a nyelv, és a történelem, amely nem más, mint az idő, a tér és a közös sors összege.

 

Higgyük változatlanul, hogy a nemzeti összetartozás valójában a tér győzelme az idő fölött!

 

Kucsera János, a müncheni Széchenyi Kör  elnöke

Memorandum
az I. világháborút lezáró békekötések 100.
valamint a II. világháború befejezésének 75. évfordulójára

PASSAUBAN IS MEGKONDULTAK A HARANGOK A MAGYAR HAZÁÉRT ÉS NEMZETÉRT!

MEHRHEIT WILL IHN ALS KANZLERKANDIDATENDer unaufhaltsame
Markus Söder

MEHRHEIT WILL IHN ALS KANZLERKANDIDATENDer unaufhaltsame
Markus Söder

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) kann als Corona-Krisenmanager punktenFoto: MICHAEL SOHN / AFP

 

BILDPLUS

Berlin – Söder auf Wolke Sieben!

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) schwebt in der Corona-Krise von Umfrage-Hoch zu Umfrage-Hoch.

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend hält mehr als die Hälfte der Deutschen (53 %) den CSU-Chef für einen guten Unions-Kanzlerkandidaten. Ein Plus von 22 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Befragung im Februar und die klare Pole-Position in der K-Frage.

Hinter Söder rangiert Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (64, CDU) bei 33 % (– 7 Punkte), NRW-Regierungschef Armin Laschet (59, CDU) kommt auf 27 % (– 3). Mehrfachnennungen waren möglich.

„Das Amt und der Mann haben sich gefunden“, sagt CSU-Urgestein Peter Gauweiler (70) zu BILD …

Hauptgrund für den Söder-Höhenflug: Das Corona-Krisenmanagement des Franken.

Er ist DAS Gesicht der deutschen Politik in dieser unsicheren Zeit. Söder packt an, Söder ist deutlich, Söder setzt um. Die Pandemie, sie könnte für ihn zur Corona-Krönung werden. Söders Motto: „Anstand zeigen. Haltung wahren. Pflichten erfüllen.“

Maskenbildner statt Atemmaske: Im Karneval ging Söder 2016 als „Märchenkönig“ Ludwig II

Foto: picture alliance / Eventpress

Fakt ist, dass auch Söders Vorgänger und langjähriger Widersacher Horst Seehofer (70, CSU) derzeit lobende Worte findet. „Markus Söder macht seine Sache sehr gut. Nicht nur in der Corona-Krise, sondern auch als CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident insgesamt“, sagte er im Interview mit BILD am SONNTAG. Das klang 2012 noch anders, als Seehofer, damals Ministerpräsident, seinem Finanzminister Söder bescheinigte, „von Ehrgeiz zerfressen“ zu sein.

Heute wirkt Söder geerdeter, in seinem ganzen Tun empathischer. Entscheidend bei der Söder-Wende: Er sagt, dass er hart bleibt – und macht, was populär ist. Beispiel Biergärten. Die waren in Bayern schnell dicht, machen früh wieder auf.

Seit er Ministerpräsident ist, verbirgt er seinen Kampfmodus besser. Er agiert geschickt in der Krise, immer einen Tick schneller als die Konkurrenz. Sein Humor, den er immer hatte, kommt auf einmal sympathisch rüber – und nicht mehr hart und verbissen.

Nah bei der Kanzlerin: Söder mit Angela Merkel (65, CDU) im KanzleramtFoto: dpa

Auffällig ist Söders neue Nähe zu Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU). Während der Bund-Länder-Videokonferenzen sitzt er mit ihr an einem Tisch, der 1,50-Meter-Mindestabstand wird dabei offenbar nicht eingehalten. Bei den gemeinsamen Auftritten nach den Gipfeln dominiert Söder die Pressekonferenzen – und nicht die Kanzlerin.

„Er hat gelernt, dass er mit Merkel mehr erreichen kann, als gegen sie“, sagt einer aus der CSU-Spitze. Und ein anderer: „Söder geht kein Risiko ein. Er tankt Popularität als Krisenmanager und hält sich alle Optionen offen. Nach der Kanzlerschaft greift er erst, wenn Zeitpunkt und Zahlen einen klaren Sieg versprechen.“

Für den leidenschaftlichen Tennisspieler (solider Aufschlag, früher Bezirksliga) gilt aktuell: Vorteil Söder.

Herrmann zu Gast im
Münchner PresseClub

 

Union 22 Prozentpunkte vor der SPD

CSU-Chef Markus Söder (53) und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (57)Foto: Jens Schlueter / Getty Images

Die SPD kann mit ihrem Krisen-Management beim Wähler einfach nicht punkten. Ganz anders die Union: CDU/CSU liegen ganze 22 Prozentpunkte vor den Sozialdemokraten!

A bajor vállalatok főszerepet játszanak Magyarországon

A Bajorországgal fenntartott baráti kapcsolatok rendkívül fontos szerepet játszanak Magyarországon az élet szinte minden területén, különösen a koronavírus-járvány idején – mondta Szijjártó Péter külgazdasági és külügyminiszter szerda reggel a Facebook-oldalán megosztott videóban.

A tárcavezető Florian Herrmann bajor kancellária és európai ügyekért felelős miniszterrel történt videokonferenciája után elmondta, hasonló kihívásokkal néznek szembe, hiszen a nyugat-európai országok is a járvány miatt bevezetett óvintézkedések „fellazításával” foglalkoznak.

Ugyanakkor – fűzte hozzá – egyáltalán nem világos, hogy ezen intézkedések milyen következményekkel járnak majd járványügyi szempontból, hiszen a szakértők a fertőzés második hullámáról is beszélnek.

„Biztos, hogy elővigyázatosnak kell lenni; mi figyeljük a nemzetközi tendenciákat, figyeljük azt, hogy más országok döntéseinek milyen következményei lesznek, és ezzel így vannak – úgy látom – bajor barátaink is” – fogalmazott Szijjártó Péter. Hozzáfűzte, hogy a bajoroknak is van egy ütemterve az intézkedések fellazítására, de ők is figyelik az osztrák fejleményeket, hiszen a járvány ott hamarabb kezdődött.

A szociális távolságtartás és a maszkok viselése Bajorországban is a legfontosabb intézkedések és felhívások közé tartozik – mondta, kiemelve, hogy abban egyetértettek, hosszú távú kihívásra kell készülni.

Szijjártó Péter hangsúlyozta, az egyeztetés során megerősítették szándékukat, hogy a Bajorország és Magyarország közötti együttműködést stratégiai szinten kezeljék például a gazdaságban. Hozzátette, hogy bajor beruházók – mint például az Audi, a Siemens és a Knorr-Bremse – több mint 50 ezer munkahelyet tartanak fenn Magyarországon.

„Örömteli, hogy az autóiparban, ahol a bajor vállalatok főszerepet játszanak itt Magyarországon, egyre-másra indítják újra a termelésüket a vállalatok” – mondta Szijjártó Péter, hozzátéve, jó hír az is, hogy a nemrégiben indított beruházástámogatási rendszer lehetőségeivel már 67 vállalat kíván élni, amelyek közül 55 magyar. Ezen cégek több mint 15 ezer munkahely létrehozását vállalnák.

Szijjártó Péter szerint az Európai Uniónak lazítania kell azokat a szabályokat, amelyek a beruházásokhoz adható állami támogatásokat korlátozzák. Hangsúlyozta azt is, az Európai Bizottságnak most mindenféle állami támogatást engedélyeznie kell, hogy így ösztönözze a beruházásokat.

Megállapodtak abban is, hogy a védelmi iparra, mint a jövő együttműködésének egyik legfontosabb pontjára is koncentrálnak, s abban is, hogy tovább szövik a magyar-bajor diplomáciai kapcsolatok hálóját. Emlékeztetett, már készen áll a nürnbergi magyar konzulátus, s amint a vírushelyzet lehetővé teszi, meg is nyílhat. Ez is jelzi, hogy egy még aktívabb szakaszba lép a jövőben a magyar-bajor diplomáciai kapcsolat – mondta Szijjártó Péter.

Gastbeitrag von Péter Györkös"Haltlose Anfeindungen": Botschafter verteidigt ungarisches Corona-Notstandsgesetz

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Dienstag, 21.04.2020, 17:01

Seit 40 Tagen befinden wir uns im Kampf gegen das Virus. Auch wir Ungarn hoffen das Beste und wappnen uns für das Schlimmste. Für den Moment ist die Kurve flach, die Zahl der Toten liegt bei 199. Laut DKV. Global ist Ungarn das drittsicherste EU-Land. Der IWF sieht Ungarn als eines der Länder mit den geringsten negativen Folgen für die Wirtschaft.

Nichts garantiert uns, dass wir unsere beiden obersten Ziele erreichen: die Zahl der Opfer auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten und nach der Krise aus einer möglichst guten Position heraus den Neustart zu meistern. Aber die Ungarn arbeiten dran, wie so viele anderen Nationen in der Welt auch. Und 78 Prozent der Bevölkerung unterstützen den Kurs der Regierung.

Zur Person

Dr. Péter Györkös ist ein ungarischer Diplomat. Im November 2015 löste Györkös in Berlin den Botschafter József Czukor ab. Seitdem ist er der ungarische Botschafter in Deutschland.

Als eine der traurigen Nebenwirkungen der Krise haben wir es nicht nur mit dem eigentlichen Virus zu tun, sondern auch mit einer Art politischem Virus. Gegen Ungarn und die von Ungarn ergriffenen Maßnahmen ist eine in Qualität und Quantität frappierend intensive Kampagne angerollt.

 

 

Deren erste Phase stützt sich auf das Fake-News-Monopol. Wer der Sache auf den Grund geht, kann heute schon sicher wissen, dass die gesetzlichen Regelungen verfassungskonform sind und im Einklang mit in anderen Mitgliedstaaten eingeführten Maßnahmen stehen, dass ihr Geltungsrahmen mit dem Ende der Krisensituation endet und sich das angeblich in die Zwangspause geschickte Parlament jede Woche über mehrere Tage zu Sitzungen trifft.

Maßnahmen verletzen nicht die Rechtsordnung der EU

Die Europäische Kommission als Hüterin der Verträge überwacht Ungarns Maßnahmen wie die aller anderen Länder. Wir sehen der Debatte, die auf den Sieg über das Virus folgt, schon jetzt freudig entgegen. Ungarns Ministerpräsident schrieb, im Moment gelte es, alle Kräfte auf den Kampf gegen das Virus zu konzentrieren, danach stelle er sich gern an die Spitze der Debatte. Diesen zweiten Teil des Satzes habe ich bisher noch nirgends zitiert gesehen.

Das politische Virus mutiert. Nach Ansicht der für Rechtsstaatlichkeit zuständigen Vizepräsidentin der Europäischen Kommission ist „nicht der Text, sondern der Kontext” problematisch. Damit begeben wir uns auf ein gänzlich anderes Feld. Wenn es juristisch bisher nichts auszusetzen gab, weshalb dann die nicht selten hysterische Kampagne? Für den Kontext. Ungarn steht seit 2010, als eine politische Familie in freien Wahlen eine Zweidrittelmehrheit erreichte, unter ständigem Beschuss – wegen des Kontexts. Sei es wegen der Annahme des Grundgesetzes, der unorthodoxen Wirtschaftspolitik oder der konsequenten Haltung seit Ausbruch der Migrationskrise.

Nichts davon verletzt die Rechtsordnung der EU, und wenn sich dahingehend doch ein Problem ergab, konnten wir es im EU‑Rahmen klären. Hier haben sich politische und ideologische Konflikte angestaut. Erster Kampfschauplatz ist der seit sechs Jahren anhaltende Disput um "illiberale Demokratie". Inzwischen hat sich auch dieser Konflikt etwas geklärt. Freiheitliche Rechte und die Grundprinzipien der Demokratie sind unantastbar. Ungarns Wirtschafts- und Finanzpolitik könnte mehr als einen liberalen Politiker neidisch werden lassen.

Haltlose Anfeindungen gegen Ungarn

Im Zentrum des politisch-ideologischen Streits steht jedoch "das Kulturelle", das Ungarn nicht bereit ist, bei Identität, Familienpolitik oder Migration andere als das eigene Modell zu akzeptieren. Unlösbarkeit scheint dabei in der Natur dieser Debatte zu liegen. Wir debattieren nicht um Rechtsstaatlichkeit oder die Grundwerte der EU, sondern um die Nichtakzeptanz eines ideologischen politisch-gesellschaftlichen Modells. Das brutale Aufflammen dieser Debatte mitten im Kampf gegen das Coronavirus ist außerordentlich besorgniserregend.

Und die Verbreitung des Virus hat eine dritte Phase. Deren Nebenwirkungen können noch gefährlicher sein. Eine Welle haltloser Anfeindungen hat uns erreicht. Dass viele etwas immer wieder sagen, gibt ihnen noch nicht unbedingt recht. Wenn aber etwas Unrechtes von vielen wieder und wieder gesagt wird, ist eine spürbare vergiftende Wirkung unausweichlich. Ungarn eine Diktatur, die Ungarn Idioten, unsere Abgeordneten dumme Kälber zu nennen und die Nazikeule zu schwingen ist tägliche Routine geworden.

Einzelne Politiker und Redaktionen gehen so weit, nicht nur Tatsachen komplett zu ignorieren, sondern mit Angriffen auf die Ehre eine neue Dimension zu eröffnen. Wenn sie fragen, wie sich Spanier und Italiener wohl an diese Zeit erinnern werden, dann müsste man auch fragen, womit die Ungarn den Frühling 2020 verbinden werden.

Ungarn reagieren immun auf "politisches Virus"

In meiner Position habe ich mehrere dieser Wellen erlebt. Die gegenwärtige übersteigt in Intensität und Ausmaß alle bisherigen. Da helfen weder komplette Transparenz noch allumfassende (deutschsprachige) Informationen ‑ für Tatsachen empfänglich ist weiterhin nur ein sehr kleiner Kreis. Wenn auf 100 unwahre und verletzende Anfeindungen eine Stellungnahme von mir kommt, gab es Rückmeldungen nur in sehr bescheidenem Maße, von einer Darstellung der Tatsachen ganz zu schweigen.

Eigentlich dachte ich, mich könne nichts mehr überraschen, und dann darf ich vom Vorsitzenden der EVP hören, „Carl Schmitt wäre stolz auf Ungarns Ministerpräsidenten“, und ein öffentlich-rechtlicher deutscher TV-Sender schwadroniert mit Bezug auf Ungarn Massenerschießungen. Ich habe mich zur Ordnung gerufen und es noch einmal gelesen. Im Gespräch mit Freunden in Ungarn stellte ich fest, dass sie die Nachrichten kühl, beinahe resigniert aufnehmen.

Was die Verbreitung des politischen Virus angeht, entwickeln die Ungarn langsam eine Art Immunität. Immer absurder werdende Vorwürfe stehen so sehr in keinem Verhältnis zur Realität, dass es in ungarischen Kreisen scheint, als seien unheilbare Nebenwirkungen vermeidbar. Für uns ist der Feind weiterhin das Coronavirus.

Though fans praise Merkel the politician for her just and moral political cunning, how much of the crisis inside and outside of Germany did she herself create in order to solve? “Merkel” is a riveting political drama about the defining moment of Angela Merkel’s chancellorship: The refugee crisis of 2015, which became Germany’s greatest upheaval since its reunification. 60 days, which led to Angela Merkel’s monumental decision to keep the borders open, a decision that will go down in history as her political legacy. It is a critical and fast-cut tale of political undoing and misrepresentation interspersed with impactful real footage of the Middle East refugee crisis as it plays out in an idealistic, opportunistic and unprepared Germany. The densely-packed plot explodes with intense acting and cinematography, that drives viewers to the edge of their seats. Based on Robin Alexander’s bestseller, “Merkel” delivers not only a hyper-realistic, thrilling insight into modern politics but also an intimate portrait of an exceptional woman in an exceptional situation.

Orbán Viktor pénteken levelet írt Antonio López-Istúriznak, az Európai Néppárt főtitkárának. A magyar  miniszterelnök a Néppárt határozott kritikáira reagált, amivel a magyar felhatalmazási törvényt illették. Emlékezetes, hogy csütörtökön a Néppárt 13 nemzeti tagpártja kérte a Fidesz kizárását a jogállamot a járvány ürügyén határidő nélkül felszámoló, a független sajtót megsemmisítéssel fenyegető, Európában példátlan törvény miatt.

 Orbán válaszában feltűnően nyers stílusban fordult López-Istúrizhoz:

 „Kedves főtitkár úr!

Világunk kétségkívül a feje tetejére állt. Mi, a világ miniszterelnökei és pártvezetői most arra koncentráljuk az energiáinkat, hogy hatékony és gyors döntéseket hozzunk polgáraink életének megóvása, egészségének és biztonságának védelme érdekében.

Nehezen tudom elképzelni, hogy bármelyikünknek ideje maradjon arra, hogy más országok szándékairól fantáziáljon. Ezekben az időkben az ilyesmi nekem luxusnak tűnik.

A legmélyebb tisztelettel: nekem nincs időm ilyesmire! Bármiről kész vagyok tárgyalni, ha véget ér ez a járvány. Addig minden időmet kizárólag a magyar életek megmentésének, illetve az ország gazdasági és szociális felépüléséhez szükséges lépések előkészítésének szentelem, az Alaptörvény adta keretek között.

Azt javaslom, hogy mindannyian cselekedjünk hasonlóan a saját országainkban.”

Ungarn – Gesetz zur Bekämpfung des Coronavirus Politische und rechtliche Stellungnahme 

Die nach Verabschiedung des ungarischen Gesetzes zur Abwehr des Coronavirus gegen Ungarn und seinen Ministerpräsidenten Viktor Orban gerichteten europaweiten und konzertierten schweren Angriffe mit Vorwürfen der Errichtung einer Diktatur unter Ausschaltung des Parlaments, bedürfen einer rechtlichen Klarstellung, zumal keiner der Vorwürfe einer Überprüfung standhält, da sie auf offensichtlich falschen und unwahren Behauptungen beruhen. 

1. Zunächst sei anzumerken, dass sich eine europaweite Kampagne gegen Ungarn bereits seit sich 10 Jahren besteht, als sich Ministerpräsident Viktor Orban unmittelbar nach Amtsantritt seiner ersten mit Zweidrittelmehrheit ausgestatteten Regierung in einer Parlamentsrede für das Trennbankensystem – Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken – aussprach und als sich in der Folge Ungarn vom Internationalen Währungsfonds verabschiedete, trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse die Kredite vorzeitig zurückzahlte und die Unabhängigkeit der Ungarischen Nationalbank vom internationalen Finanzsystem proklamierte. 

Die schockierte Finanzwelt wandte sich bereits damals von Ungarn ab, die Medien reagierten entsprechend (Le Figaro: „Ungarn ist gefährlich“; Der Standard 24.07.2010: „Guter Grieche, böser Ungar“ – weil Ungarn im Gegensatz zu Griechenland den Finanzmärkten nicht gehorcht.) 

2. Auch in der Folgezeit wurde jedes größere Gesetzesvorhaben, insbesondere das Mediengesetz und die Verabschiedung einer neuen Verfassung zum Anlass für den Vorwurf eines Abbaus von Grundrechten, der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie genommen. Die Betonung der christlichen europäischen Werte, des Schutzes der Familie und der Ehe zwischen Mann und Frau sowie der staatlichen Souveränität waren der Grund hierfür. Sämtliche Vorwürfe konnten mit keinem einzigen Faktum belegt werden, sie haben sich in Luft aufgelöst, werden von den Medien jedoch immer noch zitiert. 

3. Zu einem Höhepunkt der Angriffe kam es im Jahre 2015, als Ungarn in Einhaltung sämtlicher EU – und internationalen Vorschriften einen Grenzzaun an seiner Südgrenze zur Verhinderung der illegalen Migration errichtete und damit Maßnahmen auch zum Schutze des europäischen Westens setzte. Die lautstarke Kritik wegen der Ablehnung einer massenweisen Migration verstummte erst dann schlagartig, als man die nachteiligen Folgen der Migration erkannte und dem ungarischen Beispiel folgend, den Schutz aller Grenzen verlangte. 

4. Den nunmehrigen Höhepunkt der Attacken bilden aber die nach Verabschiedung des ungarischen Gesetzes zum Schutz vor dem Coronavirus konzertierten Angriffe auf Ungarn und 

ANDERKONTO IBAN AT06 2011 1283 5092 2600, BIC GIBAATWWXXX KANZLEIKONTO IBAN AT49 2011 1837 6069 1800, BIC GIBAATWWXXX UID AT U10496603 

Seite 2 Stellungnahme Ungarn 

seinen Ministerpräsidenten, dem der Griff nach unbegrenzter Macht, die Ausschaltung des Parlaments und Beseitigung der Demokratie vorgeworfen wird. In der Europäischen Union werden Forderungen nach Sanktionen gegen Ungarn erhoben, das UN Hochkommissariat für Menschenrechte drückte seine Besorgnis aus und verlangte die Einhaltung des internationalen Rechts. 

5. Inhalt und Zielsetzung des Gesetzes zum Schutz vor dem Coronavirus 

Inhalt und Ziel des Gesetzes ist die Abwehr der durch das Virus entstandenen und noch weiter sich ausbreitenden Krise. Wiewohl UNO Generalsekretär Antonio Guterres am 26.03.2020 den „Weltnotstand“ wegen des Virus ausgerufen und am 01.04.2020 als größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg, bei welcher die Menschheit auf dem Spiel steht, bezeichnet hat; wiewohl Papst Franziskus in einem eindringlichen Appell an alle Regierungen davor gewarnt hat, die Wirtschaft vor den Schutz der Bevölkerung zu stellen, da sie damit einen „viralen Genozid“ riskieren; wiewohl zahlreiche Regierungen den Notstand ausgerufen und Notstandsverordnungen in Kraft gesetzt haben (USA, Frankreich, Spanien, Israel ua.) wird dieses Recht zum Schutz der Menschen und der eigenen Bevölkerung Ungarn nicht zugestanden. 

6. Der Vorwurf gegen Ungarn lautet, dass mittels Verordnung Gesetze außer Kraft gesetzt und gesetzliche Bestimmungen mittels Verordnung verfügt werden können. 

Es wird hierbei übersehen, dass es im Falle eines Notstandes systemimmanent ist, dass nicht das Parlament, sondern die Exekutivgewalt Maßnahmen setzt. Voraussetzung hierfür ist eine verfassungsgesetzliche Verordnungsermächtigung (wie zum Beispiel In Österreich durch Art. 18 Abs. 3 B-VG). Lediglich im Falle des Fehlens einer solchen Verordnungsermächtigung würde ein Rechtsbruch vorliegen. 

7. Die Verfassungsrechtliche Grundlage in Ungarn ist in Art. 53 der ungarischen Verfassung (Grundgesetz) gegeben. Demnach kann die Regierung im Interesse der Abwendung von Gefahren für Leben und Vermögen eine Gefahrensituation ausrufen und Verordnungen erlassen, mit denen einzelne Gesetze ausgesetzt sowie außerordentliche Maßnahmen getroffen werden können. Die Verfassung sieht vor, dass eine solche Verordnung mit 15 Tagen begrenzt ist, ihre Gültigkeit kann jedoch auf Grund einer Ermächtigung des Parlaments verlängert werden. Sie tritt jedenfalls mit Aufhebung der Gefahrensituation außer Kraft. 

8. Im Sinne dieser Verfassungsbestimmung hat die Regierung am 11.03.2020 die Gefahrensituation ausgerufen, mit der Begründung, dass das Leben und die Gesundheit der ungarischen Staatsbürger, sowie das Vermögen auf Grund der massenhaften Erkrankungen im Zuge der Corona Epidemie in Gefahr ist. Als Verantwortlicher für die Abwehr der Gefahr wurde der Ministerpräsident bezeichnet. Für die Regelung der Gefahrensituation wurden außerordentliche Maßnahmen durch Regierungsverordnung angeordnet, wobei die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der Maßnahmen von der Regierung laufend zu überprüfen ist. 9. Auf dieser Grundlage erging am 27.3.2020 eine Regierungsverordnung mit dem wesentlichen Inhalt einer detaillierten Ausgangsbeschränkung, der Einschränkung sozialer 

Seite 3 Stellungnahme Ungarn 

Kontakte und der Verpflichtung zur Einhaltung eines Abstandes von 1,5 m Metern von anderen Personen. Diese Regierungsverordnung hat auf Grund der verfassungsgesetzlichen Bestimmung eine Gültigkeit vom 28.3. bis 11.4.2020. 

10. Da das Ende der Coronavirus Krise nicht absehbar ist, die Verlängerung der Regierungsverordnung aber nur mit Ermächtigung des Parlamentes möglich ist, wurde am 30.3.2020 das Gesetz zum Schutze vor dem Coronavirus vom Parlament verabschiedet, welches von den westlichen Eliten als die Verfassung verletzendes und die Demokratie beendendes „Notstandsgesetz“ beanstandet wird. Dem ungarischen Ministerpräsidenten wird vorgeworfen, die Coronakrise zu benützen, um sich eine unbeschränkte Machtausübung zu sichern. 

11 Diese Vorwürfe sind nicht nur falsch, sondern nahezu absurd. Es widerspricht dem gesunden Menschenverstand, weshalb der Ministerpräsident bestrebt sein sollte das Parlament zu umgehen, in dem seine Partei eine 2/3 Mehrheit hat. Bemerkenswert hierbei ist, dass ihm auf Grund dieser 2/3 Mehrheit auch bisher diktatorisches Regieren vorgeworfen wurde, während man nunmehr in dem Corona Gesetz das Ende der Demokratie erblickt. 

12. Die nahezu mutwillig vorgebrachten Vorwürfe sind ein Zeichen, dass man das Gesetz gar nicht gelesen hat, sondern –in Fortsetzung der bisherigen Praxis – Anschuldigungen ohne Faktengrundlage in die Welt setzt, die vom gleichgeschalteten mainstream bereitwillig und ungeprüft verbreitet werden. 

13. Im Folgenden sollen die zahlreichen Falschmeldungen richtig gesellt, die Angriffe auf ihren Tatsachenkern untersucht und die ungarische Rechtssituation klargestellt werden: 

Die konkreten Vorwürfe: 

13.1.1 Umfassende Machtausübung 

Das Gesetz entspricht nicht den Regeln eines Notstandsgesetzes nach allgemeiner Rechtsansicht (wie z, B, im Notstandesgesetz 1968 der Bundesrepublik Deutschland), wonach alle Gesetzgebungsakt der vollziehenden Gewalt übertragen werden. . Wie schon der Name des ungarischen Gesetzes besagt, , ist sein Inhalt ausschließlich auf Maßnahmen zur Abwehr der durch das Coronavirus entstehende Gefahren und auf den daraus resultierenden Schutz von Leben, Gesundheit, Vermögen, Rechtssicherheit der Bürger sowie wirtschaftliche Stabilität beschränkt. Darüber hinausgehende Gesetzesvorhaben sind nicht erfasst und unterliegen weiterhin der verfassungsgemäßen parlamentarischen Behandlung. 

Das Gesetz ermöglicht keine umfassende Rechtssetzung und Machtausübung, sondern legitimiert lediglich Maßnahmen im Rahmen des ,Schuitzes vor dem Coronavirus. 

13.1.2.Entmachtung des Parlaments 

Seite 4 Stellungnahme Ungarn 

Unrichtig und in Widerspruch zum klaren Gesetzeswortlaut ist auch die Unterstellung, der Ministerpräsident würde in Ausnützung der Coronakrise seine Macht ausweiten und künftighin am Parlament vorbei regieren. 

Die Regierung ist verpflichtet, das Parlament in den öffentlichen Sitzungen von den beschlossenen Maßnahmen regelmäßig zu unterrichten. Wenn das Parlament nicht zusammentreten kann, sind der Parlamentspräsident und die Vorsitzenden der Parlamentsfraktionen zu informieren (§4 leg.cit). Das Parlament hat daher die Möglichkeit der Erörterung und Diskussion sowie der Antragstellung. 

Im Übrigen wurde das Gesetz von den Parteien der Regierungsfraktion nicht durchgepeitscht, sondern wurden sehr wohl auch Anträge der Opposition berücksichtigt. 

die Befugnis des Parlaments in allen übrigen Belangen wird vom Corona Gesetz nicht berührt. 

13.1.3 Willkürliche grundrechtseinschränkende Maßnahmen 

Die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus sind bereits in der Regierungsverordnung vom 27.3.2020, 71/2020 enthalten, die bis 11.4.2020 gültig ist.. Diese Verordnung beinhaltet soziale Einschränkungen, die Einhaltung einer Entfernung von 1.5 Metern zu anderen Personen und Aufenthaltsbeschränkungen, die sehr detailliert geregelt sind. Diese Maßnahmensind im Vergleich zu anderen Staaten weit weniger grundrechtseinschränkend, sie enthalten keine digitale Überwachung, wie in Österreich angedacht, keinen Einsatz der Geheimpolizei, wie in Israel praktiziert und keinen Einsatz des Militärs, wie in der Bundesrepublik Deutschland gefordert. 

Richtig ist, dass auf Grund des gegenständlichen Gesetzes auch die Anordnung weiterer Maßnahmen ermöglicht wird. Das Gesetz verlangt jedoch ausdrücklich, dass die Verhältnismäßigkeit zum angestrebten Ziel und das notwendige Ausmaß zu beachten sind (§2 Abs,2 leg.cit.) 

13.1.4 Zeitlich unbegrenzte Ermächtigung 

Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die Ermächtigung zur Erlassung von Verordnungen ohne zeitliche Begrenzung und damit die Möglichkeit zum Ausbau einer Diktatur erteilt wurde. 

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Die Beendigung der Verordnungsermächtigung liegt nicht im Ermessen des Ministerpräsidenten, sondern ist die Verordnungsermächtigung mit der Dauer der Coronavirus Krise begrenzt. Die Beendigung der Gefahrensituation und damit das Außerkrafttreten des Gesetzes ist nicht vom Ministerpräsidenten, sondern vom Parlament festzustellen. (§8 leg.cit) Darüber hinaus hat das Parlament das Recht, die in diesem Gesetz erteilte Verordnungsermächtigung jederzeit zu widerrufen. (§3 Abs 2 leg.cit). 13.1.5 Verfassungsgericht Kontrolle 

Seite 5 Stellungnahme Ungarn 

Auch der Vorwurf, dass das Gesetz die Kontrolle des Verfassungsgerichtes ausschaltet, ist nicht gerechtfertigt. Die ungehinderte fortlaufende Tätigkeit des Verfassungsgerichtes wird im Gesetz ausdrücklich bekräftigt (§5 Abs. 1 leg.cit.) Ungarn hat eine gut funktionierende und politisch unabhängige Verfassungsgerichtsbarkeit, wie viele Entscheidungen beweisen ( (s. Richterpensionsgesetz) Das ungarische Verfassungsgericht hat auch mehr Kompetenzen als die Verfassungsgerichte der meisten Staaten Europas (wobei nicht einmal alle Staaten ein Verfassungsgericht haben) Das ungarische Verfassungsgericht kann jede Rechtsvorschrift auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüfen, wobei die ungarische ‚Verfassung einen extrem weiten Katalog an Grund- und Freiheitsrechten aufweist (28 Grundrechte). Antragslegitimiert zur Anrufung des Verfassungsgerichtes sind außer der Regierung ein Viertel (!) der Parlamentsabgeordneten sowie der Beauftragte für Grundrechte (Ombudsmann). Da die Opposition mehr als ein Viertel der Parlamentssitze inne hat, kann sie das Gesetz und die auf Grund des Gesetzes erlassenen Verordnungen jederzeit vom Verfassungsgerichtshof auf ihre Verfassungsmäßigkeit bzw. Beachtung der Grund- und Freiheitsrechte überprüfen lassen. 

Die verfassungsgerichtliche Kontrolle ist daher in sehr weitem Umfang gegeben. 

13.1.6 Wahlen 

Auch der Vorwurf der Verhinderung der nächsten Nationalratswahl isst unrichtig. Im Gesetz ist lediglich der Aufschub von Kommunalwahlen und Volksabstimmungen genannt, welche während des ausgerufenen Notstandes nicht abgehalten werden können. Die Nationalratswahl ist im Gesetzt nicht erwähnt. 

14. Resümee 

14.1. Die im Gleichklang von Politik und Medien gegen Ungarn vorgebrachten massiven Vorwürfe entbehren jeder Grundlage und sind eine Verkehrung der Tatsachen in ihr Gegenteil. Die von Ungarn erlassenen Rechtsvorschriften und Maßnahmen entsprechen vollinhaltlich allen rechtsstaatlichen Voraussetzungen. 

Es drängt sich daher die Frage auf, welches Ziel mit den massiven Attacken erreicht werden soll. Der Luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die Antwort darauf gegeben: über Ungarn soll die „politische Quarantäne“ verhängt werden. Ein Ziel, das seit 10 Jahren verfolgt wird und nunmehr realisiert werden soll. 

14.2. Ungarn beharrt – im Einklang mit den europäischen und internationalen Normen – auf Bewahrung seiner Identität, insbesondere seiner nationalen Verfassung und verweist auf 

Seite 6 Stellungnahme Ungarn 

die seine Eigenständigkeit tragenden Grundprinzipien, vor allem das demokratische und das freiheitsverbürgende rechtsstaatliche und gewaltentrennende Prinzip (Art. 4 des Vertrages über die Europäische Union). Dieses Prinzip wird nicht von Ungarn, sondern von der Europäischen Union untergraben, welche ohne jede demokratische Legitimation - insbesondere auch mit Hilfe des demokratisch nicht legitimierten Europäischen Gerichtshofes – durch autokratische, zentrale Lenkung von oben, staatliches Recht und staatliche Gesetzgebung verdrängt. Staatliche Gesetzgebungsorgane sollen zu Durchführungsorganen der Europäischen Union degradiert werden. Das festgelegte Subsidiaritätsprinzip wird umgekehrt angewandt und richtet sich nicht gegen die EU, sondern gegen die Mitgliedstaaten. 

14.3. Grund zur Sorge bereiten daher nicht die auf Grundlage der Verfassungsautonomie unter Beachtung der Grund – und Freiheitsrechte erlassenen Rechtsvorschriften und Maßnahmen Ungarns, sondern die Missachtung der Souveränität der Mitgliedstaaten durch die Europäische Union, welche in immer stärkerem Ausmaß eine die Grundrechte verletzende autokratische zentrale Führung unter Ausschaltung des Wählerwillens in den einzelnen Mitgliedstaaten in Anspruch nehmen will. 

14.4. Dass die Europäische Union trotzdem – oder wahrscheinlich deswegen – zu konstruktiven Konzepten nicht im Stande ist, zeigt das Versagen der EU in der Migrations – und nunmehr Coronaviruskrise. Die viel beschworene Solidarität, mit welcher Ungarn gezwungen werden sollte, in rechtswidriger Weise die Grenzen zu öffnen und eine Destabilisierung durch Masseneinwanderung zu dulden, somit Schaden zu erleiden, war Italien gegenüber, welches verzweifelt um Hilfe zur Bewältigung der dramatischen Zustände auf Grund der massiven Coronaviruserkrankungen erflehte, kein Thema. Solidarität wird von der EU nur zur Schaffung und Vertiefung von Krisen, nicht aber zur Bekämpfung und Beseitigung von Krisen eingemahnt und ausgeübt. 

Es besteht daher der begründete Verdacht, dass die Europäische Union mit den Angriffen und der geäußerten Besorgnis über Ungarn vom eigenen Versagen und Unvermögen, sowie der permanenten Verletzung des eigenen EU Rechts und der internationalen Normen ablenken will. 

14.5. Die Erklärung von 14 Staaten zu den Coronamaßnahmen Ungarns und Mahnung zur Beachtung von Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Grundwerten, sowie der Hinweis auf die Notwendigkeit des Erhaltes der europäischen Prinzipien und Werte, ist nicht an den richtigen Adressaten gerichtet. Der Apell sollte sich an den richtigen Adressaten, nämlich die Europäische Union richten. 

14.6. Wie sehr die Europäische Union elementare Grund – und Freiheitswerte missachtet, zeigt sich in erschreckender Weise darin, dass die Europäische Union sowohl die Todesstrafe, als auch das Recht zur Tötung von Menschen im Falle eines Aufstandes oder eines Aufruhrs, was nach wie in ihrem Rechtsbestand ist, akzeptiert. Nach wie vor ist dies im Sinne der Erläuterungen zur Charta der Grundrechte und Übernahme des Art. 2 des Protokolls Nr. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention Rechtsbestandteil der Europäische Union. i 

Seite 7 Stellungnahme Ungarn 

Demnach kann ein Staat die Todesstrafe für Taten verhängen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden. Ebenso ist die Tötung gestattet, um einen Aufruhr oder Aufstand niederzuschlagen (EMRK Art. 2 Abs. 2 Lit c). 

14.7. Grund zur Besorgnis: Die Beibehaltung der Todesstrafe und die Rechtfertigung der Tötung von Menschen bei einem Aufruhr oder Aufstand ist eine Verletzung des fundamentalsten Grundrechtes auf Leben. 

Die systematische Missachtung fundamentaler Grundwerte der Bürger und Souveränitätsrechte der Staaten durch Europäische Union ist das eigentliche Problem 

Dies ist der eigentliche Skandal und gibt gerade in der nunmehr auf Europa zukommenden extremen Viruskrise Grund zur Sorge und macht Angst. 

Warum protestiert dagegen niemand? Dr. Eva Maria Barki 

Wien, am 03. April 2020 

Lásd:

Dr. Eva Maria Barki levele Frans Timmermansnak

https://magyartudat.com/dr-eva-maria-barki-levele-frans-timmermansnak/

Dr. Eva Maria Barki: Magyarországról jöjjön a megszabadítás a mostani helyzettől és az Európai Uniótól
https://magyartudat.com/dr-eva-maria-barki-magyarorszagrol-jojjon-a-megszabaditas-a-mostani-helyzettol-es-az-europai-uniotol/

Morvai válasza és vitaindítója Eva Maria Barki ügyvédnőnek
https://magyarmegmaradasert.hu/kozerdeku/kozlonyeink/item/4520-morvai-v%C3%A1lasza-%C3%A9s-vitaind%C3%ADt%C3%B3ja-eva-maria-barki-%C3%BCgyv%C3%A9dn%C5%91nek

Dr. Eva Maria Barki megvédi Orbán Viktort (Horthy-ügy)
https://www.erdely.ma/dr-eva-maria-barki-megvedi-orban-viktort-horthy-ugy/

Éva Mária Barki: Felhívás a magyarokhoz!
https://www.erdely.ma/eva-maria-barki-felhivas-a-magyarokhoz/

  1. EU-Kommission vermeidet Konfrontation mit Orbán

    ZEIT ONLINE

    Viktor Orbán: EU-Kommission vermeidet Konfrontation mit Orbán. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Sondervollmachten für Viktor ...

  2.  

    Ungarn: Orbán bekommt nahezu unbegrenzte Macht

    MDR

    Ungarn droht die Diktatur: Im Schatten der Coronavirus-Krise hat sich der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán noch mehr Macht gesichert, als ...

  3. Europa muss auf Orbans Ermächtigungsgesetz reagieren

    Portal Liberal (Blog)

    Das ungarische Parlament hat die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán ermächtigt, zu Bekämpfung der Corona-Kris e mit Dekreten zu ...

  4. Seidel-Stiftung berät über Aberkennung von Preis an Orban

    Frankenpost

    ... CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung will über eine Aberkennung des Franz Josef Strauß-Preises an Ungarns Regierungschef Viktor Orban beraten.

  5. Die EU muss endlich handeln

    taz.de

    Viktor Orbán tritt die EU-Bestimmungen zur Rechtstaatlichkeit mit Füßen. Es liegt jetzt an Europa, die Demokratie in Ungarn zu retten. Ungarns ...

  6. Die Hoffnung stirbt

    KONTEXT:Wochenzeitung

    "Ich kenne Viktor Orbán lange, seine Strategie ist immer davon geprägt, die Grenzen auszuloten nach dem Motto 'Drei Schritte vor und dann doch ...

  7. Viktors Virus

    ZEIT ONLINE

    Gelegenheit macht Diebe, aber macht Gelegenheit auch Diktatoren? Das ungarische Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das es Viktor Orbán ...

  8. Asselborn fordert „strikte politische Quarantäne“

    FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke verlangte den Ausschluss der Fidesz-Partei von Regierungschef Viktor Orbán aus der konservativen ...

  9. Ungarn und die EU Orbán lässt sich nicht einhegen

    Oberbayerisches Volksblatt

    ... müssten begrenzt und verhältnismäßig sein, erklärte Ursula von der Leyen gestern verschämt, ohne Viktor Orbán namentlich zu nennen. Gemessen ...

  10. Michael Oehme: Ungarns nationalistischer Viktor Orbán regiert per Dekret

    inar.de (Pressemitteilung)

    Dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán wurde das Recht eingeräumt, auf unbestimmte Zeit per Dekret zu regieren. Diese neuen ...

Wie Wladimir Putin von der Corona-Krise profitiert

Gegen das Coronavirus ist auch Wladimir Putin nicht gefeit – im Gegensatz zu Europa glaubt er aber, die richtige Strategie zu haben.

Foto: Alexey DRUZHININ / SPUTNIK / AFP

Wie Wladimir Putin von der Corona-Krise profitiert

Das totalitäre China als Vorbild, das liberale Europa am Ende: Die Covid-19-Pandemie lässt in Moskau den Abgesang auf westliche Demokratien immer lauter werden

André Ballin aus Moskau

 

26. März 2020, 15:09

 

Covid-19 hat nun auch offiziell Russland erreicht. Präsident Wladimir Putin hat in einer außerordentlich einberufenen Fernsehansprache ans Volk die Russen eindringlich zur Vorsicht wegen der Pandemie aufgerufen und Notmaßnahmen verkündet, um die Verbreitung einzudämmen. Wichtigste politische Maßnahme ist die Absage der für den 22. April geplanten Abstimmung über die Verfassungsänderung, die Putin das Recht geben soll, bis 2036 durchzuregieren. Auch internationale Flüge wurden eingestellt.

Russland steht zwar noch am Anfang der Epidemie, doch die Dynamik der Erkrankungen hat drastisch zugenommen: Wurden am Dienstag 57 Neuerkrankungen gemeldet, waren es am Mittwoch schon 163, am Donnerstag 182. Auch die ersten Toten gibt es nun.

Putin enthielt sich in seiner Ansprache jeglicher Vorwürfe, auch wenn er die Seuche als "Gefahr von außen" charakterisierte, vor der sich "Russland allein aufgrund seiner geografischen Lage nicht abgrenzen" könne. Lediglich in einem Halbsatz schwang eine Wertung durch: Er erklärte die kommende Woche für arbeitsfrei und bat die Russen, zu Hause zu bleiben – ansonsten werde das Szenario, das sich derzeit in Westeuropa und den USA abspiele, "zu unserer nächsten Zukunft", warnte er. Putin verortet also das Problem allein im Westen – unter Auslassung Chinas.

"Nichts von Europa lernen"

Andere Kommentatoren in Moskau sind da wesentlich härter. Allen voran die beiden Chefpropagandisten des Kremls: Margarita Simonjan und Dmitri Kisseljow – die eine ist Chefredakteurin von RT (früher als Russia Today bekannt), der andere deren Generaldirektor und zugleich Vizedirektor der staatlichen Medienholding WGTRK. Für die beiden ist klar: Der Liberalismus hat mit der Corona-Krise ausgedient.

Diese These verbreiten sie auch in aller Öffentlichkeit. So twitterte Simonjan: "Schaut auf das auf seinen romantischen Balkons eingesperrte Italien und Spanien und kapiert endlich, dass wir von diesem Modell nichts, aber auch gar nichts lernen können."

Kisseljow wertete die Grenzschließungen als "Pleite der europäischen Idee". "Der ganze Firlefanz von Solidarität, gegenseitigem Beistand, gemeinsamen Werten, Menschenrechten und Humanität war wie vom Winde verweht, als Italien – wo es mehr Tote als in China gibt – um Hilfe bat, die ihm von der EU verwehrt wurde", griff der 65-Jährige in der Nachrichtensendung "Westi Nedeli" die westlichen Regierungen an, deren Handlungen er die russischen und chinesischen Hilfslieferungen an Rom entgegenstellte.

Kisseljow attackierte wieder Homosexuelle: Diese sollten während der Krise auf Sex verzichten – schließlich sei es "allgemein bekannt", dass sie öfter ihre Sexualpartner wechselten als andere und daher zur Verbreitung des Virus stärker beitrügen, behauptete er.

China als Mythos?

Zumindest die These vom Versagen Europas und von der Effizienz Chinas bei der Bekämpfung der Krise wird auch von führenden russischen Außenpolitikern wie Konstantin Kossatschow und Alexej Puschkow vertreten. Alexander Baunow vom Carnegie-Zentrum in Moskau erklärt die Kritik am Westen mit den stärker werdenden autoritären Tendenzen in Russland. Es gehe damit um einen ähnlichen Wettstreit der Systeme, wie er schon zu Zeiten des Kalten Kriegs zwischen West- und Ostblock stattgefunden hat. "Nach Putins Entscheidung, seine Amtszeit zu verlängern, trifft er prinzipiell die Entscheidung zugunsten des Autoritarismus und demonstriert, dass er fest vom Sieg dieses Systems überzeugt ist", so Baunow.

Die Corona-Krise sei für das russische System "ein Moment der Wahrheit", fügte der Soziologe Andrej Kolesnikow hinzu. Solange Moskau demonstriere, dass es effizient die Ausbreitung der Krankheit eindämmen könne, so lange sehe es den eigenen Regierungsstil im Vorteil gegenüber westlichen Demokratien. (André Ballin aus Moskau, 26.3.2020)

"Dann müssen wir noch weiter gehen"

Das Coronavirus stürzt das Land in den Krisenmodus, am Mittwochabend richtete sich Kanzlerin Merkel in einer Fernsehansprache an die deutschen Bürger. Bis die verschärften Maßnahmen gegen eine rasante Ausbreitung der Pandemie wirken, dauert es wohl noch etwas. Täglich melden sich das Robert-Koch-Institut, aber auch Vertreter der Bundesregierung zu Wort. Im Live-Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement.

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Söder gibt Regierungserklärung ab

09.31 Uhr: Söder appelliert noch einmal, die Maßnahmen zu befolgen und vernünftig zu sein. Dann wird er ernst: "Corona-Parties sind kein Spaß. Ältere Menschen anzuhusten und Corona zu schreien, so etwas werden wir nicht zulassen." Zur Not werde auch die Polizei eingreifen.

09.29 Uhr: Söder droht nun ganz konkret mit einer Ausgangssperre für den ganzen Freistaat. "Sollten die getroffenen Maßnahmen nicht Wirkung zeigen, müssen wir noch weiter gehen", so der Ministerpräsident. "

«Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein», sagte Söder am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Landtag in München.

09.28 Uhr: "Der Katastrophenfall hat nicht den Sinn, Panik zu machen", erklärt Söder. Es gehe darum, Voraussetzungen zu schaffen, Maßnahmen besser koordinieren zu können. Söder kündigt zudem die Schaffung eines Corona-Sondervermögens in Höhe von zehn Milliarden Euro an, um erste finanzielle Hilfen gewährleisten zu können.

09.25 Uhr: "Ich gebe zu, die Maßnahmen, die getroffen wurden, sind einschneidend. Die Freiheit ist ein hohes Gut. Man schläft vor solchen Entscheidungen nicht leicht. Es ist ein großer Test für Medizin und Wirtschaft, aber vor allem für unsere Gesellschaft. Und ich bin mir sicher, dass wir ihn bestehen können"

09.23 Uhr: Söder: "Jeder kann und muss jetzt seinen Beitrag leisten. Seien wir ehrlich: Es werden weiter Menschen sterben. Corona ist neues Virus und sehr gefährlich. Unsere einzige Möglichkeit ist derzeit Infektionsrate zu verlangsamen. Nur so gewinnen wir Zeit."

09.21 Uhr: "Wir vertrödeln keine Zeit. Wir handeln besonnen und entschlossen. Wir fokussieren uns zu 100 Prozent auf diese Herausforderung. Unsere Strategie wird täglich angepasst. Oberstes Ziel aller Aktivitäten ist der Schutz der Bevölkerung."

09.19 Uhr: Söder: "Bayern steht vor einer historischen Bewährungsprobe, der größten seit dem zweiten Weltkrieg." Der "unsichtbare Gegner" sei der "härteste Stresstest" für unser Gesundheitssystem. Das Virus sei auch in Bayern voll angekommen. Allein gestern und heute habe es 400 neue Infektionen gegeben. Die Infektionsketten seien immer schwerer nachzuverfolgen. "Die Lage ist ernst, sehr ernst."

09.18 Uhr: Söder hat das Wort und beginnt mit seiner Regierungserklärung.

Screenshot BR

09.16 Uhr: Aigner erklärt, dass die getroffenen Maßnahmen für alle Plenarsitzungen bis Ostern gelten werden.

09.10 Uhr: "Bund und Land setzen alles daran die Menschen zu schützen und die Wirtschaft zu stützen. Niemand wird allein gelassen", so Aigner zu Beginn. Sie erklärt die besonderen Maßnahmen im Landtag, mindestens zwei Plätze sollen jeweils zwischen den Abgeordneten frei bleiben. "Der Landtag als Verfassungsorgan bleibt jederzeit handlungs- und beschlussfähig."

09.07 Uhr: Die Sitzung wird von Landtagspräsidentin Ilse Aigner eröffnet. Die Abgeordneten nehmen in deutlichem Abstand zueinander Platz.

08.40 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält heute ab 9 Uhr eine Regierungserklärung zur Corona-Krise vor einem geschrumpften Landtag. An der Plenarsitzung nimmt zur Minimierung möglicher Ansteckungsrisiken nur etwa ein Fünftel aller Abgeordneten teil.

53. Andechser Europatag der Paneuropa-Union Deutschland

Szeptemberben Magyarországra jöhet a pápa

Ferenc pápa magánkihallgatáson fogadta Áder János államfőt/ Fotó: MTI Kovács Tamás

Vatikánváros — Négyszemközti audiencián, vagyis pápai kihallgatáson fogadta Ferenc pápa Áder Jánost

A köztársasági elnök később a közmédiának azt nyilatkozta: azért látogatott Rómába, mert eltökélt célja volt, hogy meghívja a katolikus egyházfőt a szeptemberi budapesti Eucharisztikus Kongresszusra.

(A legfrissebb hírek itt)

Áder János felidézte, hogy Magyarország éppen 100 éve vette fel a diplomáciai kapcsolatot a Vatikánnal, amelyet a rendszerváltáskor, 30 évvel ezelőtt aztán fel is újítottak.

A katolikus egyházfő legutóbb csaknem negyedszázada, 1996-ban látogatott Magyarországra, Szent II. János Pál pápa akkor már másodszor járt hazánkban hivatalos pápai látogatáson.

Áder János hozzátette: a szentatya tavaly misézett Csíksomlyóban a pünkösdi búcsút megelőzően, és biztos abban, hogy a magyar hívek Budapesten is nagy szeretettel fogadják.

Az értesülést hivatalosan még nem erősítette meg a Vatikán, de az M1 más forrásból is úgy értesült, hogy ősszel várható a pápa magyarországi útja - tették hozzá.

Áder János államfő február 14-én a Vatikánban a közmédiának nyilatkozva számolt be arról, hogy Magyarországi látogatásra hívta Ferenc pápát a Nemzetközi Eucharisztikus Kongresszus alkalmából. A köztársasági elnök elmondta: azzal a szándékkal érkezett a Vatikánba, hogy meghívja és meggyőzze a Szentatyát, jöjjön el és vegyen részt a szeptember 13-20. között megrendezendő eucharisztikus világkongresszuson.

Az államfő érvei között szerepelt, hogy 100 éve vette fel Magyarország a diplomáciai kapcsolatot a Vatikánnal, és 30 esztendővel ezelőtt újították azt meg. Kitért arra is, hogy 25 éve nem járt katolikus egyházfő Magyarországon, utoljára Szent II. János Pál pápa látogatta meg hazánkat 1996-ban.

Áder János kiemelte a találkozón, hogy Ferenc pápa tavalyi csíksomlyói látogatása rendkívül sikeres volt a hívek körében, és biztos, hogy hasonló szeretettel fogadnák a magyarországi hívek is.

Nyitókép: MTI/EPA/ANSA/Fabio Frustaci

MSC.2020 

MSC.2020 im Prinz-Carl-Palais

Sicherheitspolitisches Gespräch 2020

Am 13. Februar 2020 fand im Münchner Prinz-Carl-Palais das diesjährige „Sicherheitspolitische Gespräch“ aus Anlass der Münchner Sicherheitskonferenz statt. Die Podiumsdiskussion auf Einladung von Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, MdL, der Münchner Sicherheitskonferenz und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. stand unter dem Motto: „Stresstest oder Schaulaufen?“ DEFENDER – Europe 20 und militärische Mobilität in Europa.

 Foto Stk.Bayern

Nem várt fordulatot vett Orbán Viktor németországi látogatása.

Biztosan találnak megállapodási
lehetőséget az uniós költségvetés
ügyében

Ezért ment Orbán Merkelhez

Ezért ment Orbán Merkelhez

Biztosan találnak olyan megállapodási lehetőséget az Európai Unió következő, többéves költségvetése ügyében, amely mindenkinek jó lesz, de ehhez még idő kell - mondta Orbán Viktor miniszterelnök hétfőn Berlinben az MTI tudósítása szerint. Angela Merkel német kancellár szerint közös úton jár Németország és Magyarország.

A kormányfő a német kancellárral közösen nyilatkozott a sajtónak. A következő uniós büdzsé is téma lesz az Angela Merkellel folytatandó tárgyaláson - közölte Orbán Viktor, aki a német fővárosba való megérkezését a Facebookon azzal a kommenttel tette ki, hogy "a sas leszállt". Bár a magyar és a német nézőpont más, vannak olyan európai vezetők, akik nem először dolgoznak uniós költségvetésen, és biztosan találnak megállapodási lehetőséget - mondta. Beszélni fognak kétoldalú kérdésekről, de ezeknek európai dimenziójuk is van - tette hozzá.

 

Angela Merkel ragaszkodik ahhoz, hogy a márciusi EU-csúcson megvitassák az európai versenyképesség és iparpolitika kérdéseit. Ez lényeges találkozó lesz, hiszen a legfontosabb kérdés ma az, hogy miként nyerheti vissza versenyképességét Európa - közölte a kormányfő. Orbán Viktor emlékeztetett: 2018 júliusi találkozójuk alkalmával a kancellár egy "pozitív agendára" tett javaslatot, amely az innovációs, digitalizációs, hadiipari és kutatás-fejlesztési együttműködést tartalmazta. Most ennek az eredményeit is áttekintik - mondta.

Az elmúlt években csúcsot döntött a magyar-német kereskedelmi forgalom, amelynek értéke 2019-ben az 55 milliárd eurót is meghaladhatja - tette hozzá Orbán Viktor.

A miniszterelnök a megbeszélés további témájaként említette az EU bővítését. Úgy fogalmazott, hogy "Magyarország szószólója a bővítésnek". Az egész nyugat-balkáni bővítés kulcsországa Szerbia, a tárgyalásokat fel kell gyorsítani az országgal, mert felvétele garancia a térség stabilitására - mondta.

Einladung zu einem Neujahrsempfang

Neujahrsveranstaltung mit dem ehemaligen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz sowie OB-Kandidatin und Kommunalreferentin Kristina Frank am Samstag, 18. Januar 2020 um 18.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) im Festsaal des Löwenbräukellers, Nymphenburger Straße 2.

Photos:Michael Lucan - Bildjournalist