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Senorien-EM in Rimini: Medaillenregen für Deutschland

15x Gold, 46 Medaillen insgesamt / Kanpp 850 Deutsche in Italien am Start

Senorien-EM in Rimini: Medaillenregen für Deutschland

 mytischtennis.de/DTTB  04.07.2022

Rimini. Auch zwei Jahre Corona-Pause haben nichts daran geändert, dass die deutsche Delegation bei Senioren-Europameisterschaften stets reich beschenkt die Heimreise antritt. Bei der diesjährigen EM in Rimini holte das deutsche Team insgesamt 46 Medaillen, darunter 15 goldene. Siegfried Lemke (Ü80), Yanhua Yang-Xu (Ü55) und Marianne Blasberg (Ü85) gelang sogar das Kunststück, sowohl im Einzel als auch im Doppel ganz nach oben aufs Treppchen klettern zu dürfen.

Marianne Blasberg ist die Revanche gelungen. Bei der Senioren-EM in Budapest hatte die Spielerin des FTV Düsseldorf gegen ihre Doppelpartnerin Betty Bird noch eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Die Engländerin hatte Blasbergs seit 1999 andauernde Titel-Serie unterbrochen und selbst die Goldmedaille für sich beansprucht. In Rimini verteidigte die Deutsche in der Ü85-Konkurrenz nicht nur den Doppeltitel mit Bird an ihrer Seite, sondern holte sich gegen diese in einem nervenaufreibenden Finale die Goldmedaille zurück. Mit 3:2 und 11:9 im fünften Satz darf sich Blasberg zum elften Mal Senioren-Europameisterin im Einzel nennen. Wie Blasberg räumten auch Siegfried Lemke und Yanhua Yang-Xu doppelt ab. Der topgesetzte Ü80-Titelverteidiger im Einzel Lemke war auch diesmal nicht aufzuhalten, obwohl auch er im Endspiel bis zum Ende des fünften Satzes warten musste, bis ihm sein Gegner zum Sieg gratulierte. Gemeinsam mit Dimitriije Bilic machte er im Doppelfinale hingegen kurzen Prozess mit den Landsmännern Wolfgang Schmidt und Bernd Witthaus, die auf die zweithöchste Stufe des fast vollständig mit Deutschen besetzten Treppchens klettern durften. 

In der Altersklasse Ü55 der Damen war derweil Yanhua Yang-Xu das Maß aller Dinge. Die Bundesligaspielerin des SV Böblingen gewann erwartungsgemäß die Einzelkonkurrenz und tat sich im Doppel der Ü50-Altersklasse erfolgreich mit der Italienerin Wang Xuelan zusammen. Gemeinsam besiegten sie das deutsche Duo Olga Nemes/Margit Geiger, so dass Nemes diesmal nicht doppelt abräumen durfte. Während sie 2019 noch die einzige Deutsche war, der dies gelang, musste sie sich in Italien mit dem Einzeltitel in der Ü50-Konkurrenz begnügen. Weitere ‚alte Bekannte‘, die in Rimini mit Einzel-Gold belohnt wurden, waren zum Beispiel Zsolt-Georg Böhm (Ü60) und Manfred Nieswand (Ü65). Dieter Jürgens setzte sich derweil im deutschen Finale der Ü70-Einzelkonkurrenz mit 3:2 gegen Gerd Werner durch, während der Ü80-Doppel-Europameister von 2019, Peter Stolzenburg, in der Ü85-Altersklasse diesmal alleine triumphierte.

Zu den 15 deutschen Europameistern gehört auch Jens Beck, der im erstmals ausgetragenen Para-Wettbewerb siegte. Im Finale der ‚stehenden‘ Wettkampfklasse der über 40-Jährigen führte Beck bereits mit 2:0 gegen den Spanier David Alonso Lopez, als dieser zum Comeback ansetzte. Im fünften Satz wechselte der Deutsche die Tischseite noch mit einem Rückstand von 2:5, kämpfte sich dann aber zurück ins Spiel und setzte schließlich den Siegpunkt bei 11:9.

Von den knapp 3.000 Teilnehmenden aus 42 Ländern kamen rund 850 Starter und Starterinnen aus Deutschland, das damit noch vor Italien die teilnehmerstärkste Nation war. Bei den letzten Senioren-Europameisterschaften in Budapest 2019 waren mehr als 1.000 Deutsche am Start, die 69 Medaillen (16x Gold, 31x Silber und 22x Bronze) gewannen. Eigentlich hätten die Europameisterschaften letztes Jahr in Wales stattfinden sollen, wurden aber kurzfristig von den Ausrichtern an die ETTU zurückgegeben. 2023 finden in Muscat im Oman vom 15. bis 21. Januar die Senioren-Weltmeisterschaften statt und in Sandjeford, Norwegen vom 26. Juni bis 1. Juli die Europameisterschaften.

Die Medaillen der Deutschen in der Übersicht

Gold:
Zsolt-Georg Böhm (Herren-Einzel 60)
Manfred Nieswand (Herren-Einzel 65)
Dieter Jürgens (Herren-Einzel 70)
Siegfried Lemke (Herren-Einzel 80)
Peter Stolzenburg (Herren-Einzel 85)
Olga Nemes (Damen-Einzel 50)
Yang-Xu Yan Hua (Damen-Einzel 55)
Marianne Blasberg (Damen-Einzel 85)
Peter Beranek/Mogens Sonnichsen (DEN) (Herren-Doppel 55)
Dimitrije Bilic/Siegfried Lemke (Herren-Doppel 80)
Horst Hedrich/Klaus Krüger (Herren-Doppel 85)
Yang-Xu Yan Hua/Wang Xuelan (ITA) (Damen-Doppel 50)
Ruth Schneider/Heidi Wunner (Damen-Doppel 80)
Marianne Blasberg/Betty Bird (ENG) (Damen-Doppel 85)
Jens Beck (Para-Ü40, WK 6-10)

Silber:
Gerd Werner (Herren-Einzel 70)
Horst Hedrich (Herren-Einzel 85)
Uwe Bertram/Michael Dinse (Herren-Doppel 45)
Zsolt-Georg Böhm/Andreas Fejer-Konnert (ROU) (Herren-Doppel 55)
Jürgen Hecht/Manfred Nieswand (Herren-Doppel 65)
Gerd Werner/Jouko Manni (FIN) (Herren-Doppel 70)
Dietmar Diesing/Rudolf Steiner (Herren-Doppel 75)
Wolfgang Schmidt/Bernd Witthaus (Herren-Doppel 80)
Peter Stolzenburg/Oldrich Mikula (CZE) (Herren-Doppel 85)
Margit Geiger/Olga Nemes (Damen-Doppel 50)
Cornelia Bienstadt/Karen Hellwig (Damen-Doppel 60)
Petra Rubin/Elmira Antonyan Brunner (SUI) (Damen-Doppel 65)
Monika Hussmann/Elisabeth Ira Husin (BEL) (Damen-Doppel 70)
Karin Gebauer/Christa Gebhardt (Damen-Doppel 75)

Bronze:
Wolfgang Schmidt (Herren-Einzel 80)
Bernd Witthaus (Herren-Einzel 80)
Rudi Fritzinger (Herren-Einzel 85)
Sabine Neldner (Damen-Einzel 45)
Cornelia Bienstadt (Damen-Einzel 60)
Hildegard Georgi (Damen-Einzel 70)
Ruth Schneider (Damen-Einzel 80)
Heidi Wunner (Damen-Einzel 80)
Dieter Jürgens/Karol Korbel (SVK) (Herren-Doppel 70)
Wolf-Dieter Nistel/Stavros Plakantonakis (Herren-Doppel 80)
Hans Schmiedecke/Lothar Schwesig (Herren-Doppel 80)
Rudi Fritzinger/Valentin Langehegermann (Herren-Doppel 85)
Adam Schmalz/Horst Schulz (Herren-Doppel 85)
Sylvia Messer/Sabine Neldner (Damen-Doppel 45)
Irma Barillon/Hildegard Georgi (Damen-Doppel 70)
Karin Flemke/Christine Lübbe (Damen-Doppel 75)
Rosi Berg/Karin Rauscher (Damen-Doppel 75)

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des Veranstalters

Quelle: myTischtennis / DTTB

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Herrmann übergibt Bayerischen Sportpreis 2021.

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Hasta la vista, Colonia Arnold Schwarzenegger spricht bei Digitalmesse

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Arnold Schwarzenegger sprach bei der Messe Digital X über Nachhaltigkeit und über seine Motivation, die er aus seinem Werdegang zieht.

Foto: 

Nabil Hanano

Köln -

„Es ist herrlich, nach Deutschland zu kommen. Ich liebe Deutschland“, begann Arnold Schwarzenegger seine Rede bei der „Digital X“ in Köln auf Deutsch.

Wenn der gebürtige Österreicher irgendwo auftaucht, dann heißt es meist: Action. Doch der Hollywood-Star mit dem markanten Aussehen und der unverkennbaren Stimme kann mehr als Film. Das bewies er bereits als Gouverneur von Kalifornien. 25 Minuten lang redete Schwarzenegger über Digital Sustainability, also digitale Nachhaltigkeit und seine Motivation, sich für die Umwelt einzusetzen. Im Anschluss daran gab es eine Podiumsdiskussion mit Dr. Wladimir Klitschko, Telekom-Geschäftskundenleiter Hagen Rickmann und Journalist Gabor Steingart.

Auch Ranga Yogeshwar und Uli Hoeneß treten als Sprecher auf

Die Messe läuft zwei Tage und endet am heutigen Mittwoch. Schwarzenegger sprach im „Inspiration Quartier“ am Colonius, in dem Erfolgsstorys erzählt werden. Mit im Publikum saß Schauspieler und ebenfalls ein Kraftpaket Ralf Möller und lauschte dem amerikanischen Bodybuilder. Insgesamt sind über 300 Sprecherinnen und Sprecher vor Ort.

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Schwarzenegger a Széchenyi téren kávézgatott

Céges rendezvényre igyekezett szombat este egyik olvasónk, Gábor, aki alig hitt a szemének, amikor átkelt a budapesti Széchenyi téren. Nem az eucharisztikus világkongresszus gyertyás körmenete miatt gyökerezett földbe a lába, hanem amiatt, amit a Gresham-palota teraszán látott. Az egyik asztalnál ugyanis a világhírű színész, Arnold Schwarzenegger ácsorgott, és fotózta a körmenetet.

Kalifornia egykori kormányzója maszkot és napszemüveget is viselt, de olvasónk így is felismerte, hogy ő az, és lőtt róla két képet, mielőtt Schwarzenegger testőre kiszúrta.

Schwarzenegger a Széchenyi téren

Fotó: Olvasónk, Gábor / Index

A színész három férfi társaságában kávézgatott a Four Seasons Hotel teraszán, ezúttal nem rajongók gyűrűjében, senki sem zavarta.

Arnold Schwarzenegger a 2019-ben elhunyt világhírű magyar producer, Andy Vajna barátja volt, Vajna temetésén beszédet mondott. Abban az évben sokat járt Budapestre, ugyanis nálunk forgatták a Terminator 6. (Terminator: Dark Fate) részének több jelenetét. Többször is feltűnt a fővárosban, például biciklizés közben a Városligeti jégpályánál vagy a Flex Gymben.

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