ifa 2019 in Berlin, spannende Technik

vom 6. bis 11. September

Delegationsreise der Parlamentariergruppe Südliches Afrika nach Südafrika, Eswatini und Botsuana

Eine Delegation der Parlamentariergruppe Südliches Afrika wird vom 8. bis 16. Juni 2019 nach Südafrika, Eswatini und Botsuana reisen.

Die Delegation wird in allen drei Ländern insbesondere mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern, die Kontakte zu Deutschland pflegen, sowie mit den Parlamentspräsidenten, parlamentarischen Ausschüssen, Ministerien, verschiedenen gemeinnützigen Organisationen, politischen Stiftungen und Vertreterinnen/Vertretern der Zivilgesellschaft sowie der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zusammentreffen.

Darüber hinaus stehen in Südafrika der Besuch der Deutschen Internationalen Schule in Kapstadt, des Bergzicht Training Centre und des Community Centre „iThemba Labantu“ im Township Philippi sowie Gespräche mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern auf dem Programm.

In Eswatini wird es vor allem um eine erste parlamentarische Kontaktaufnahme zu den Abgeordneten des Unterhauses und den Senatoren des Oberhauses gehen. Der Fokus der Begegnungen in Botsuana indes wird vor allem auf den Themen Bildung, Ausbildung, Gesundheits- sowie Daseinsfürsorge, wirtschaftliche Entwicklung und bilaterale Zusammenarbeit liegen.

Die Delegation wird geleitet vom Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, Martin Rabanus (SPD), weitere Delegationsmitglieder sind Wolfgang Stefinger (CDU/CSU), Sepp Müller (CDU/CSU), Gerold Otten (AfD), Olaf in der Beek (FDP), Fabio De Masi (DIE LINKE.) und Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung

„Tag der Druckkunst“

Wie der Transistor
nach Deutschland kam

Künstliche Intelligenz und Zukunftsvorhersagen

Künstliche Intelligenz und Zukunftsvorhersagen

Zum Thema "Wie künstliche Intelligenz Krisen in Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik vorhersagen wird" trafen sich der Junge Wirtschaftsbeirat, Bezirk München und die Gesellschaft für Außenpolitik zur Podiumsdiskussion im Münchener Hotel Bayerischer Hof. Zitatanfang: "Prof. Carlo Masala arbeitet am Projekt Krisenfrüherkennung für das Bundesverteidigungsministerium. Damit soll eine Software basierte Krisenvorhersage entwickelt werden." Zitatende - Die Zukunft wird zeigen, ob dies für eine bessere Entscheidungsfindung hilfreich ist, denn:  Zitatanfang: "Ein Diskussionspunkt wird dabei sein, das ein diplomatisches KI System keine moralischen oder subjektiven Fragen berücksichtigen wird, die mit strategischen Zielen in Konflikt stehen. Es gibt dann keine Bremse! Kann also menschliche Urteilskraft durch smarte Maschinen ersetzt werden?" Zitatende

Chris Bleicher
Neon- & Performancekünstlerin
www.peepart.com

MdB Wolfgang Stefinger zu den Förderprogrammen Elektromobilität und Ladeinfrastruktur

electronica 2018

DLR Forschungseinrichtung eröffnet

Servus Transall!  

Vortrag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

ZUKUNFTSKONGRESS
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BAYERN DIGITAL

150 Jahre Technische Universität München!

150 Jahre Technische Universität München! Was für ein glanzvoller Anlass! Ich kann Ihnen sagen, von hier vorn ist der Ausblick wirklich einmalig. Ich schaue in mehr als 1.000 fröhliche Gesichter, einige schon emeritiert, andere erst frisch eingeschrieben. Ich sehe auch viele treue Freunde und Wegbegleiter der "TUM", wie die allermeisten Ihre Universität so liebevoll nennen. Eine beeindruckende Festgesellschaft, die hier im Herkulessaal zusammengekommen ist – und ich freue mich sehr, heute dabei zu sein!

Auf den Tag genau vor 150 Jahren hat König Ludwig II. seine Unterschrift unter den Gründungserlass der "Polytechnischen Schule" in München gesetzt – als neue und zentrale Technische Hochschule für das Königreich Bayern. Heute feiern wir alle gemeinsam das große, runde Jubiläum dieser überragend erfolgreichen Universität. Deshalb jetzt am Anfang gleich das Allerwichtigste: Herzlichen Glückwunsch zum 150., alles Gute und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft!

Seit dem Jahr 1868 hat sich einiges getan an dieser anfangs doch eher beschaulichen Münchner Hochschule an der Arcisstraße. Anders als am Schloss Neuschwanstein wurde hier weitergebaut. Vor 150 Jahren haben Sie mit gerade einmal 400 Studenten Ihren Betrieb aufgenommen. Heute ist die TU München um zwei Größenordnungen angewachsen und zählt weit über 40.000 Studenten und Studentinnen – Letztere, das wünsche ich mir, auch immer mehr in den technischen Fächern. Hinter diesen nüchternen Zahlen, das wissen Sie alle, verbergen sich unzählige große und kleine Erfolge Ihrer Universität. Ich finde, auf diese Erfolge können Sie alle zusammen mächtig stolz sein!

Meine Damen und Herren, die Technischen Universitäten sind das Rückgrat der Innovationskraft hier in Deutschland – und sie sind ein einmaliges Pfund unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts. Sie forschen an den nächsten bahnbrechenden Innovationen, Sie haben keinerlei Scheu vor dem Kontakt zur Praxis – ganz im Gegenteil – und Sie bilden die Ingenieure und unternehmerischen Geister der Zukunft aus. Und das vor allem auch für die Wirtschaft, für unseren Mittelstand und für unsere großen Unternehmen. Oder wie es Ihr Gründungsdirektor Karl Max von Bauernfeind im Jahr 1868 so eloquent ausgedrückt hat, um der "gewerblichen und industriellen Welt den zündenden Funken der Wissenschaft zu bringen".

Genau darin lag der Gründungsgedanke für die deutschen Technischen Hochschulen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging es darum, den industriellen Vorsprung – gerade der Briten – durch Bildung wieder einzuholen. Die Ausweitung vom reinen Lehrbetrieb hin zur forschenden technischen Hochschule am Ende des 19. Jahrhunderts war ebenfalls vom internationalen Wettbewerb getrieben – dann aus Amerika. Von dort kam eine ganz neue Dynamik in Technik und Wirtschaft, und von dort übernahm man die damals neue Idee der technischen Laboratorien – auch und gerade für Studenten. Vorreiter war hier der THM-Professor und spätere Unternehmer Carl von Linde – und das mit einigem Erfolg.

150 Jahre später kann man mit Fug und Recht festhalten: Der Funke von Professor Bauernfeind hat gezündet! Die Technischen Universitäten sind ein Aushängeschild für unser Land geworden, und die TU München ist ein Aushängeschild unter den Technischen Universitäten.

150 Jahre sind ein langer Weg – und auf diesem Weg finden sich alle wichtigen Stationen der deutschen Innovationsgeschichte. Ihnen allen und meinen Nachrednern zuliebe werde ich sie in meiner Rede nicht einzeln erörtern. Aber ich will zumindest daran erinnern – das kommt uns heute fast unwirklich vor –, wie Sie sich selbst das Promotionsrecht erst mühsam erstreiten mussten. Und vielleicht entsinnen sich manche im Saal noch daran, wie erst kurz nach dem 100. Geburtstag aus der Technischen Hochschule München – das war in den späten 1960er Jahren, wie an vielen anderen Orten in Deutschland auch – endlich die Technische Universität werden durfte.

Wer beim 100-Jährigen schon dabei war, der erinnert vielleicht auch noch persönlich das Jahr 1995, als dann Sie, lieber Herr Professor Herrmann, zum Präsidenten der "TUM" gewählt wurden. Das war vor sage und schreibe 22 Jahren. Über solche Amtszeiten kann man als Politiker nur staunen! Es waren und sind glückliche Jahre für diese Universität. Sie haben sich in dieser Zeit wie wohl kaum ein anderer um diese Institution verdient gemacht – und dabei Impulse auch weit über München hinaus gesetzt – sogar bis nach Berlin! Ich persönlich erinnere mich zum Beispiel an ein langes Gespräch vor mehr als 15 Jahren in Ihrem Wohnzimmer bei Kaffee und Kuchen. Ich war damals Chef des Bundeskanzleramts und es ging um die richtigen Weichenstellungen für die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und um die Stärkung der deutschen Universitäten im globalen Wettbewerb. In der späteren Exzellenzinitiative und auch im Aufbau der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser im Ausland sehe ich viel Niederschlag aus Ihren Überlegungen und Vorschlägen. Für das, was Sie für die "TUM"geleistet haben und weit darüber hinaus angestoßen haben: mein Dank und mein Respekt, lieber Herr Herrmann!

Wenn ich sage: ‚Weit über München hinaus‘, dann drängt sich mir übrigens fast der Eindruck auf, dass der Name TU München heute ja beinahe schon ein Etikettenschwindel ist. Ich habe einmal genauer nachgeschaut: Die "TUM" findet man nicht mehr exklusiv am Thiersch-Turm in der Maxvorstadt, ganz im Gegenteil. Man findet Sie auch in Garching und in Straubing. Man findet sie von Obernach am Walchensee bis nach Wettzell im Bayerischen Wald, und natürlich auf dem "Nährberg" in Weihenstephan – jeder kennt die berühmte Brauerei, vermutlich eine Einrichtung, um die andere Universitäten Sie sehr beneiden. Neuerdings gibt es die "TUM" sogar an besonders exotischen Orten, etwa in Singapur oder in Heilbronn.

Und das war noch lange nicht alles. Sie sind mit Vertretungsbüros und Kooperationspartnern auf der ganzen Welt präsent: von Brüssel bis Peking, von San Francisco bis nach São Paolo, und von Kairo bis Mumbai. Kurz gesagt: Die "TUM" ist regional und global aufgestellt – und das ist richtig so! Denn wenn wir in den letzten Jahrzehnten eines gelernt haben, dann ist es doch das: Der internationale Wettbewerb, gerade um die fortschrittlichsten Technologien, ist schärfer geworden und er findet schon lange nicht mehr nur in Europa statt. Insbesondere wir in Deutschland können gar nicht anders, als uns diesem Wettbewerb immer wieder und auf allen Kontinenten zu stellen.

Kurz vor Ostern bin ich von einem Staatsbesuch in Indien zurückgekehrt. In den Monaten davor war ich auch in Südkorea, in Japan und in Singapur. Ich kann Ihnen berichten, überall dort kennt man Sie und schätzt man Sie. In all diesen Ländern nimmt man viel Geld in die Hand, um in Forschung und Innovation zu investieren. Ich glaube, wir sind in Deutschland gut aufgestellt – mit einer vielfältigen Hochschullandschaft und stark in der Breite, zugleich aber wissend um die Notwendigkeit von Spitzenforschung und Exzellenz. Richtig ist auch: Zurücklehnen können wir uns beileibe nicht! Es ist gut, dass die neue Bundesregierung für die Finanzierung von Forschung und Entwicklung noch anspruchsvollere Ziele setzt. Aber wir brauchen auch das andere: den bestausgebildeten Nachwuchs, Ehrgeiz im weltweiten Wettbewerb und natürlich konkrete Projekte – an den Hochschulen, in den Forschungseinrichtungen und in der Wirtschaft. Nur so können wir uns den Schwung erhalten, den Deutschland braucht. Wir können das Land sein, wo viele einzelne wie Sie vorausdenken, tüfteln und anpacken. Aber wo eben auch die Gesellschaft als Ganze den Mut hat, die Zukunft gemeinsam zu entwerfen und zu gestalten. Genau so wünsche ich mir unser Land: ein Land mit Lust auf Zukunft!

An der TU München kann man diese Lust auf Zukunft spüren, und deshalb war es mir so wichtig, heute zu kommen. Sie haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten wirklich Maßstäbe gesetzt – und ich will nur einige wenige davon nennen.

Zum einen hat die „TUM“ die Jahrhundertthemen und großen Trends glasklar im Blick. Sie ist längst nicht mehr nur eine Ingenieurs-Hochschule, sondern an ihr forscht und lehrt man auch in der Breite der Natur- und Lebenswissenschaften, in der Medizin und in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ihre Universität hat in den vergangenen 150 Jahren immer wieder aufs Neue den richtigen Riecher bewiesen und befindet sich damit auch weltweit in der Spitzengruppe der Forschung.

Zum anderen haben Sie mit dem Entrepreneurship Center, der UnternehmerTUM oder – gemeinsam mit der Schwesteruniversität LMU – dem Center for Digital Technology & Management einen Fokus auf Gründungsförderung und Unternehmergeist gelegt. Bei Ihnen erwacht der unternehmerische Wagemut künftiger Generationen. Und dort, wo Ihnen die staatlichen Mittel nicht ausreichen, werden Sie selbst unternehmerisch tätig. So sind Sie in Deutschland einmalig erfolgreich im Fundraising und haben darüber hinaus eine "TUM"-Universitätsstiftung aufgebaut, mit inzwischen fast 130 Stiftern. Das ist beeindruckend und zeigt, dass der Start-up-Spirit auch einer Hochschule gut zu Gesicht steht!

Und das Allerwichtigste zum Schluss: Sie bilden genau den Nachwuchs aus, um den die Arbeitgeber heute immer intensiver konkurrieren. Ein "TUM"-Studium garantiert hohes Niveau und signalisiert den Anspruch auf Exzellenz. Seit Ihrer Gründung hat die Technische Universität München eine Viertelmillion Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht. All diese Menschen haben mit ihrem Wissen und Fleiß, mit ihren Ideen und Technologien das Leben in unserem Land und weit darüber hinaus verändert und geprägt!

Liebe Studentinnen und Studenten, Sie stehen also in einer großen und stolzen Tradition. Wenn Wissenschaftler und Ingenieure neue Lösungen und Technologien entwickeln, dann verändern sie damit auch immer ein Stück weit unsere Welt.

Auch Sie werden das eines Tages tun – da bin ich mir sicher! Und Sie werden darin ebenso beruflichen Erfolg finden wie auch persönlichen Stolz. Aber darin, das will ich heute hinzufügen, liegt am Ende auch eine große gesellschaftliche Verantwortung. Denn die Welt, die Sie mit Ihren Ideen verändern, muss ja mit diesen Veränderungen zurechtkommen! Das werden zu Ihren Lebzeiten – so viel wissen Sie hier an der "TUM"schon – wahrlich gewaltige Veränderungen sein. Schon jetzt greifen solche Veränderungen tief ein in unser Leben und Zusammenleben – bei der Kommunikation übers Internet und die sozialen Medien, durch Handel und Dienstleistungen über Apps und Plattformen, oder durch Nano-Werkstoffe und Robotik in der industriellen Produktion, um nur ganz wenige Beispiele zu nennen.

Und jetzt denken Sie daran, wie schnell und immer schneller die technologischen Wellen heutzutage aufeinanderfolgen. Für viele von Ihnen sind die Technologien, die aktuell in der Zeitung und an den Esstischen zuhause konkret diskutiert werden, schon längst ein alter Hut. Vielleicht haben Sie vor zehn oder 20 Jahren schon daran geforscht – und wundern sich heute eher, warum die Einführung so lange gedauert hat. Aber stellen Sie sich einmal vor, wie die Welt aussieht, wenn all die Ideen, die Sie als Forscher und Entwickler ganz aktuell auf dem Laptop oder Teststand haben, dann bei uns zuhause im Regal oder auf dem Bildschirm ankommen, wenn all das einmal in der Stadt oder in der Fabrikhalle steht!

Stellen Sie sich vor, wie die Welt aussieht, wenn Ihre Kinder und Enkel erwachsen geworden sind. Welche Technologien vielleicht eines Tages ihren Alltag prägen werden.

Wie sieht eine Welt konkret aus, in der Fahrzeuge ganz ohne menschliche Fahrer auskommen können – und das vielleicht nicht nur auf der Straße?

Wie müssen wir uns eine Gesellschaft vorstellen, in der Blockchain und Distributed Ledgers unser Verständnis von Währung, Vertragsrecht und sogar von zentralen Meldebehörden auf den Kopf stellen?

Was geschieht mit unserer Gesellschaft, wenn künstliche Intelligenz zum Alltag gehört, dabei aber selbst die Digitalvorstände in Kalifornien noch untereinander streiten, ob man diese Technologie fürchten und einhegen, oder begrüßen und befeuern soll?

Welches Bild müssen wir uns von einer Wirtschaft machen, die mit ihren gigantischen Datensammlungen immer tiefer in unsere Privatsphäre eindringen will? In der Menschen zunehmend von Algorithmen kategorisiert und katalogisiert werden?

Wie werden wir zusammenleben, wenn Gehirnimplantate nicht mehr nur im Krankheitsfall Anwendung finden, sondern auch ohne medizinische Indikation in Umlauf geraten – allein zum individuellen Wissens- und Wettbewerbsvorteil?

Kurz gesagt: Wie sieht eine Welt aus, in der neue Technologien das Potential haben, ganz elementare Eckpfeiler unserer freiheitlichen Gesellschaft ins Wanken zu bringen, und zugleich die Handlungsfähigkeit unserer demokratischen Institutionen – siehe die aktuelle Debatte über die Macht von Facebook – zumindest infrage zu stellen?

Eines scheint mir jedenfalls klar: Von diesen Fragen werden wir künftig mehr, nicht weniger zu beantworten haben. Es spricht einiges dafür, dass uns technologische Veränderungen in Zukunft häufiger und intensiver beschäftigen werden – auch und gerade jenseits all dessen, was wir heute unter dem Schlagwort "Digitalisierung" diskutieren.

Viele der technologischen Veränderungen werden einschneidende Folgen für unsere Gesellschaft haben. Und ich bin überzeugt: Wir – und damit meine ich auch Sie an den Technischen Universitäten – dürfen vor diesen Folgen nicht den Kopf einziehen, wenn wir die Innovationsbereitschaft in unserem Land erhalten wollen.

Das Vertrauen der Menschen in die positive Wirkung von technischem Fortschritt ist essentiell für ein Land wie Deutschland – arm an Rohstoffen und reich an Ideen. Ich behaupte entgegen einem manchmal geäußerten Verdacht: Dieses Vertrauen ist bei der weit überwiegenden Zahl der Deutschen da! Sonst wäre mancher Weg, den unser Land wissenschaftlich und wirtschaftlich auch in den letzten sieben Jahrzehnten gegangen ist, nur schwer zu erklären. Natürlich stehen wir immer wieder auch vor schwierigen Fragen – gerade wenn technische Entwicklungen sich nicht integrieren, sondern die Gesellschaft disruptiv verändern. Wir müssen dieses Vertrauen also pfleglich behandeln und es gerade bei großen technologischen Umbrüchen immer wieder aufs Neue gewinnen. Dazu gilt es, den Menschen das Rüstzeug zu geben, auch in Zeiten neuer Technologien und digitalen Wandels mündige Bürgerinnen und Bürger zu bleiben.

Das ist natürlich auch eine Aufgabe politischer Gestaltung. Aber nicht allein! Wir sollten uns nicht auf den Weg einer falschen Arbeitsteilung begeben – nach dem Muster: Wirtschaft und Wissenschaft treiben die technische Veränderung voran, und die Politik räumt die Folgen auf. Wenn das der Eindruck ist, der bei den Menschen ankommt, dann wird die Bereitschaft, die Neugier, eben jene "Lust auf Zukunft" verloren gehen, die unser Land zum Glück bis heute auszeichnet.

Das wäre fatal! Denn ob Forschung, Wirtschaft oder Politik: Wir sind alle Teil derselben Innovationsgesellschaft – und wir alle teilen das Interesse, dass sie eine Innovationsgesellschaft bleibt! Genau dafür zu sorgen, das ist die gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik! Mehr noch: Es ist die "erste Verantwortung des Wissenschaftlers, die Verflechtung von Erkenntnis und Weltveränderung zu erkennen" – und das ist nicht von mir, sondern das hat der große Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker schon vor 37 Jahren gesagt. Ich will Ihnen heute Mut machen, sich dieser Verantwortung zu stellen!

Es ist fast müßig, es hier zu sagen: An der Technischen Universität München sehe ich schon viele ermutigende Zeichen. Sie haben schon frühzeitig die Sozial- und Geisteswissenschaften in die Universität geholt – auch, um kein Inselwissen zu produzieren, das mit dem Rest der Welt nicht verbunden ist. Auf dieser Tradition bauen Sie heute weiter auf – etwa am Munich Center for Technology in Society und an der TUM School of Governance, aber auch durch die gebündelte Lehrerbildung an der TUM School of Education oder durch die Hochschule für Politik, die nun auch unter Ihrem Dach firmiert.

Das sind genau die richtigen Orte für diese Debatten. Denn wer könnte besser mit Sachkenntnis und nüchternem Blick über die Auswirkungen von Forschungsergebnissen diskutieren, als die Wissenschaftler und Studierenden an den Technischen Universitäten? Und wer könnte sich ein realistischeres Bild über die wahrscheinlichen Auswirkungen neuer Technologien auf unsere Gesellschaft machen, als die Entwickler in den Unternehmen und Betrieben? Wer könnte besser geeignet sein, nachwachsenden Generationen die erforderlichen Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, als bestens ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer?

So sehr die Technischen Universitäten der richtige Ort für diese Debatten sind, so wichtig ist es, diese Debatten in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Denn diese Entwicklungen betreffen uns alle: ob in der Wissenschaft oder in der Politik, ob in den Führungsetagen großer Unternehmen oder in der beruflichen Bildung – der ich mich übrigens in der kommenden Woche gemeinsam mit meiner Frau mit 13 Terminen in sechs Bundesländern besonders widmen werde.

Aber eines ist für mich klar, liebe Hochschullehrer und Mitarbeiterinnen, liebe Studentinnen und Studenten, wir brauchen Sie alle in dieser gesellschaftlichen Debatte. Wir brauchen Wissenschaftlerinnen und junge Ingenieure, die in ihrer Forschungsarbeit auch über solche Fragen nachdenken. Das ist wichtig für unsere Zukunft – und wichtig für unser Land!

Ich weiß, ich lege die Latte ziemlich hoch. Aber ich weiß eben auch, Sie hier an der "TUM" haben die besten Voraussetzungen. Schließlich arbeiten und studieren Sie an einer der besten Universitäten der Welt! An einer zweifachen Exzellenzhochschule mit einem einmalig starken Netzwerk in Wirtschaft und Gesellschaft, hier und in der ganzen Welt.

Und wenn ich in diesen festlichen Saal schaue, wenn ich die stolzen Gesichter der Studierenden sehe, dann bin ich voller Zuversicht, dass Sie dabei Erfolg haben werden! Dass die Technische Universität München noch weit mehr als 150 Jahre gebraucht wird! Und dass Sie alle und die nachfolgenden Generationen unserem Land die Freude an der Innovation erhalten werden!

In diesem Sinn – nochmals herzlichen Glückwunsch und danke fürs Zuhören!

BMW Group
Autonomous Driving
Campus

Einzigartiges Leichtgewicht
landet in der Flugwerft

Im Visier der Wissenschaft: Jagd und Afrikanische Schweinepest   

Die Bayerische Akademie für Jagd und Natur stellt sich im PresseClub München 

Milliarden-Ausbau: Die ÖPNV-Offensive

Apple 1

Ein Jahr Elbphilharmonie

Pressekonferenz zur Zwei-Jahres-Bilanz "Integration durch Ausbildung und Arbeit"

Pressekonferenz zur Zwei-Jahres-Bilanz "Integration durch Ausbildung und Arbeit"

Zwei Jahre nach der Unterzeichnung der Vereinbarung für „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ präsentieren Wirtschaftsministerin Ilse 
Aigner, Arbeitsministerin Emilia Müller, Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle sowie Vertreter der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, 
Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und Handwerkskammer für München und Oberbayern aktuelle Zahlen zur 
Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.
Teilnehmer:
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner,
Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller, 
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle,
Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages,
Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages,
Dr. Christof Brechtl, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Live recording by interpressmedia

EXPO REAL 2017: Essen überzeugt beim Investoren-Round-Table

The central program of EXPO REAL features Hungary in the roundtable discussion entitled Hungary: Confidence Continues to Grow

The Central European region is becoming more and more attractive for investors, and Hungary accounts for 15% of the combined investment volume

 

Hungary is at the forefront within the Central European region when it comes to the volume of completed real estate developments. These world-class developments are to be showcased on October 4-6, 2017 in Munich, at Europe’s largest real estate event, EXPO REAL. With the cooperation of the Municipality of Budapest, the Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) and the Property Developers’ Roundtable Association (IFK) at the Budapest-stand, international investors will be acquainted with mega-projects and globally sought-after Hungarian inventions related to property development. The Budapest-stand will feature iconic developments shaping the Budapest of the future, and will present Hungary’s complex ‘smart-city’ concept.  In terms of Hungarian real estate market perspectives, it is remarkable that the Budapest office market has still continued to demonstrate growth this year.

 

Hungary: Confidence Continues to Grow is the title of the roundtable discussion (part of the central program of the most significant real estate market expo in Europe, EXPO REAL), where Deputy Mayor responsible for City Development, Mr. Balázs Szeneczey will be presenting major developments. The most important real estate development projects in terms of national economy will be presented to international investors at the Budapest-stand, with the intention of carrying the message, that Hungary is an ideal investment destination. The Budapest-stand will be showcasing significant governmental and local governmental developments. To give an insight into the famous Hungarian resourcefulness, real estate development innovations and smart solutions will also be presented.

“Budapest has gone through enormous changes that are outstanding in the field of city planning, technology, environmental protection, transportation and infrastructure” said Balázs Szeneczey, Deputy Mayor responsible for City Development. “The stable economic and political situation and numerous governmental and local governmental actions are helping the growth of the real estate market in every segment. With the interpretation of our vision and our long-term urban development concept, the Hungarian capital can become the main European target for even more international developments.”

Research conducted by CBRE, the world’s leading commercial real estate advisory company, shows that the Central European region has become even more attractive for investors, and Hungary has a 15% share of the turnover. After the outstanding numbers of 2016 (1.54 billion Euros) investors spent 1.2 billion Euros on the commercial real estate market in the first eight months of 2017.

President of the Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA), Mr. Róbert Ésik stated: “the investment environment is getting better for investments with higher added value, and this is reflected in the prominent IBM Global Locations Trends 2017 report that ranks Hungary among the 10 best in terms of creating jobs, and lists our country as the 5th best based when it comes to the added value of jobs to the national economy. We represent real estate developments from all sectors – hotel, office, industrial and logistics properties – to draw the attention of potential investors to investments that have significant realization potential.”

In the past two years the Hungarian market has had the most dynamic expansion among the Central-Eastern-European countries. According to Mr. Ernő Takács, President of the Property Developers’ Roundtable Association (IFK), an organization that unites the sector’s largest companies: “Our goal is an even larger growth in investment volumes by the extension of premium office space. The biggest investments in Hungary are expected on the office market. This segment will show never-before-seen results, because it offers investors a low entry threshold by international standards with a high return rate. Through our highlighted projects we intend to prove why continuously developing Budapest has become one of the most favored destinations in Europe.”

The Liget Budapest Project will also be presented at EXPO REAL, which, at the Cannes “real estate Oscars”, MIPIM, won the Best City Development Mega Project title in the European Union. Dr. Benedek Gyorgyevics, Director of Városliget Zrt. and Manager of the Liget Budapest Project, commented: “The Liget Budapest Project is in the Best Futura Mega Project category that includes the most expansive developments – as the best European Union project – in the world’s elite. The decision of the jury also shows that there is no city development project of such grandeur and quality of cultural contents in Europe like the renewal of Városliget. We bring together the largest park and landscape architecture in the history of Hungary with an institution development program not seen since the millennium. We will present one million square meters of renewed park and four new museum buildings that are well worthy of the interest of the field.”

Beside the Liget Budapest Project many world-class developments will be exhibited at the Budapest-stand to provide an extensive outlook on the perspectives of the Budapest real-estate market that is, yet again, at the beginning of a new phase of growth. The major projects of the Municipality of Budapest, the Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) andBudapest Airport will be presented. Hungary’s internationally recognized developers, Atenor, Forestay Development, Futureal, Gránit Pólus, Horizon Development, TÓPARK ‘BE MY CITY’, TriGranit and Wing will also present their ongoing and planned projects. Real estate law will be represented at the stand by the law firm first in international rankings, the Law Offices of Lakatos, Köves and Partners, and also the Oppenheim Law Firm and the Offices of Knight Bird&Bird Law Firm. Among exhibitors you will find the world’s leading real estate service companies, CBRE and, celebrating 25 years in Hungary, Colliers International, furthermore one of the leading auditing, tax and business consulting firms, KPMG.

Unique Hungarian innovations will also be exhibited, among them, the revolutionary, energy producing modular paving system that is a walkway fitted with solar panels generating electrical energy called Platio. Another eco-friendly, green technology development is Thermowatt Kft’s international innovation award winner, thermal pump based technical solution that enables the use of thermal energy of wastewater in a modern, energy efficient and environmentally friendly way for the cooling and heating of buildings. Chameleon’s Smart Home system will also be introduced, which is a new direction in the field of smarter apartment buildings. With this solution modern and future-ready homes can be built that connect the home’s electric appliances with opportunities given in the surrounding living area.

 

Focus on the Hungarian Market

Hungary: Confidence Continues to Grow is the title of the event participating in the General Program of the most significant real estate market expo in Europe, EXPO REAL. Deputy Mayor responsible for City Development, Mr. Balázs Szeneczey will participate in the round-table discussions representing the Hungarian government. Property developers will be represented by Mr. Attila Kovács, one of the owners and managing partners of Horizon Development, and Noah M. Steinberg the Chairman&CEO of WING. As participants of the main event they will, among other matters, talk to the public about the volume of transactions on the Hungarian commercial real estate investment market that have doubled in the past 3 months as opposed to the first half of 2017.

 

 

Website of the Budapest-stand: www.budapest-at-propertyexpos.com 

A few emphasized project videos: https://www.youtube.com/channel/UCmhTtHJ2GcNiekhUi-Mnenw 

Video presenting Budapest: https://www.youtube.com/watch?v=um7RaaC2yAw

Liget Budapest Project video: https://www.youtube.com/watch?v=fFChXzvOX2c&spfreload=5 

HIPA Opening Doors video: https://vimeo.com/192756319    

 

 

Budapest, 9. 11, 2017; Municipality of Budapest; Hungarian Investment Promotion Agency, Real Estate Development Round-table Association

Euro: Wer hat den Namen erfunden?

Euro: Wer hat den Namen erfunden?
Die Idee, Europas neue Währung Euro zu nennen, hatte der damalige Bundesfinanzminister Theo Waigel im Reisegepäck, als er zu einer Tagung des Europäischen Rates am 15. und 16. Dezember 1995 nach Madrid kam.
Wer aber nun wirklich als Erster auf den Namen kam, das räumt selbst Waigel ein - das sei "jetzt überhaupt nicht mehr feststellbar"
Quelle: tagesspiegel.de

LUDWIG ERHARD HEUTE, Begrüßung und Eröffnung durch Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin


LUDWIG ERHARD HEUTE, Begrüßung und Eröffnung durch Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie setzt am 27. Juli 2017 die Veranstaltungsreihe 
LUDWIG ERHARD HEUTE fort.
Die Veranstaltung mit dem Thema „Stabilität im Euroraum – was wir jetzt für Wachstum und Wohlstand in Europa brauchen” findet im Ludwig-
Erhard-Festsaal des Bayerischen Wirtschaftsministeriums statt.
Bayerns Stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner spricht dabei mit dem Bundesfinanzminister a.D. Dr. Theo 
Waigel und dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.V. Georg Fahrenschon zu verschiedenen Aspekten des 
wirtschafts- und finanzpolitischen Umfelds im Euroraum.
In einer Podiumsdiskussion erörtern die Podiumsteilnehmer den Reformbedarf in den Krisenstaaten, die Niedrigzinspolitik der EZB oder die 
Zukunft der EU nach dem Brexit-Entscheid und diskutieren mit den Teilnehmern die Themen und Herausforderungen im Blickwinkel der 
Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards. Moderiert wird die Podiumsdiskussion vom Verleger und Publizist Dr. Wolfram Weimer.